Varianten für Radl-Röhre

Heuer dreimal acht Wochen Engpass in der Laimer Unterführung

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Beim S-Bahnaufgang in der Laimer Unterführung werden sich Fußgänger und Radfahrer heuer baustellenbedingt buchstäblich näherkommen. Ein Chaos wie 2019 soll aber vermieden werden.

Wegen des Baus eines weiteren Gleises, kann der Verkehr den Tunnel nur eingeschränkt befahren. Nun die Diskussion, wer in den sauren Apfel beißen muss, Fahrradfahrer oder  Busse? 

Nymphenburg: In der Laimer Unterführung wird es heuer wieder eng. Nach Informationen von KVR und Polizei ist davon vor allem die Röhre für Radfahrer und Fußgänger betroffen. Konkret: Wo jetzt eine Art Licht­hof zwischen der nördlichen und der südlichen Röhre ist, soll später ein weiteres Bahngleis verlaufen. 

Dazu wird zunächst eine Schutzeinhausung eingebaut. Die Arbeiten werden auf drei Bauabschnitte von jeweils acht Wochen verteilt. Genauere Zeitangaben sind von der Bahn derzeit nicht zu bekommen. Für die Aufrechterhaltung des Fußgänger- und Radverkehrs beschreibt KVR-Sprecher Johannes Mayer drei Varianten: Favorit ist eine vier Meter breite Einhausung ohne Mittelwand, die Platz für einen Geh- und Radweg lässt. Sollten keine vier Meter Breite bleiben, müssten die Radfahrer an der Engstelle absteigen – und zwar zeitlich begrenzt täglich von 6 bis 20 Uhr. Nach Angaben von Neuhausens Polizeichef Thomas Madl geht es dabei um einen etwa zehn Meter langen Abschnitt. 

Bei Variante drei würde der Radverkehr auf der nach Süden führenden Fahrbahn durch den Auto-Tunnel rollen. Dazu würde der Tunnel in Fahrt­richtung Norden einbahngeregelt und die Busse müssten umgeleitet werden. Dagegen haben sich laut Mayer sowohl die MVG als auch die betroffenen BAs ausgesprochen.

ul

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