Hallo-Wahlcheck zu Freiham

Was die Spitzenkandidaten bei der Wahl für den Bezirksausschuss 22 für das neue Stadtviertel fordern

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Die Planungen für Freiham gehen weiter. Vor allem mit der Verkehrserschließung herrscht derzeit noch große Unzufriedenheit.

Die Planung für Freiham geht weiter. Die Spitzenkandidaten, die zur Wahl für den BA Aubing-Lochhausen-Langwied antreten, haben im Hallo-Wahlcheck verraten, was sie nun erwarten.

Aubing –  Sebastian Kriesel (CSU) fordert „intelligente Vorschläge“ der Stadtverwaltung. „Die Planungen zeigen starke Schwächen bei der unzureichenden Verkehrserschließung“, kritisiert Kriesel. Er und seine Konkurrenten sind sich einig, dass vor allem die U-Bahn nach Freiham möglichst schnell realisiert werden muss. 

„Diese Verbindung ist die Schlagader eines tragfähigen öffentlichen Nahverkehrs im gesamten Stadtbezirk. Ohne die U5 wird der Stadtteil im Verkehr untergehen“, meint Roland Jung (Freie Wähler, Liste mit der ÖDP). 

Thomas Hampel (SPD) sieht zwar keine Alternative dazu, Freiham zu verwirklichen, denn: „München muss bezahlbaren Wohnraum schaffen.“ Er erwartet aber „massive Verbesserungen bei der S-Bahn“. 

Dem stimmt auch Tobias Müller (FDP) zu: „Der ständige Ausfall von S-Bahnen ist indiskutabel. Die Stadt muss endlich Schaden­ersatz an die betroffenen Abokunden zahlen.“ Um Durchgangsverkehr zu verhindern, wünscht er sich außerdem mehr Expressbuslinien. 

Karin Binsteiner (Grüne) will für den Autoverkehr derzeit überhaupt keine Verbindung zwischen Freiham und den angrenzenden Viertel schaffen: „Eine konzeptlose Anbindung überfordert den denkmalgeschützten Ortskern Aubing und Siedlungsgebiete in Neuaubing.“

Was die Spitzenkandidaten zu weiteren Stadtteilthemen sagen, finden Sie unter www.hallo-muenchen.de

andy

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