Baustart 2021

Junkersgelände: Straßenbau ab 2021 – 6,5 Millionen Euro bewilligt

Mit den Artenschutzmaßnahmen im Vorfeld des Straßenbaus wurde inzwischen begonnen.
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Mit den Artenschutzmaßnahmen im Vorfeld des Straßenbaus wurde inzwischen begonnen.

Eine neue Verbindungsstraße soll zwischen der Ludwigsfelder und der Pasteurstraße gebaut werden. Dies wurde nun vom Stadtrat genehmigt. Was davor noch alles in die Wege geleitet werden muss...

  • Der Stadtrat hat die Entwurfsplanung für den Bau auf dem Junkersgelände genehmigt
  • Die Straßenbauarbeiten starten laut Beschlussvorlage des Baureferats im Jahr 2021
  • Gesamtkosten in Höhe von 6,5 Millionen Euro wurden für den Straßenbau bewilligt

Allach – Für den Bau der Verbindungsstraße zwischen der Ludwigsfelder und der Pasteurstraße hat der Stadtrat jetzt die Entwurfsplanung genehmigt und Gesamtkosten in Höhe von 6,5 Millionen Euro bewilligt. 

Die Straßenbauarbeiten starten laut Beschlussvorlage des Baureferats im Jahr 2021. Zuvor müssen noch die dort lebenden Zauneidechsen umgesiedelt werden. Im Norden und Osten des Junkersgeländes wurden bereits geeignete Ausweichflächen für die geschützten Tiere ausgewählt. 

„Die Maßnahmen für den Zauneidechsenschutz werden im Juni/Juli 2020 abgeschlossen sein. Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich bis Ende 2020“, führt Baureferentin Rosemarie Hingerl in der Vorlage aus. 

48 Bäume stehen der Maßnahme im Weg

Die Baumfällungen, die für den Straßenbau erforderlich sind, werden im Herbst und Winter 2020/21 stattfinden. 48 Bäume stehen der Maßnahme im Weg, darunter viele mehrstämmige Bäume. 51 sollen laut Baureferat nachgepflanzt werden.

Die neue Straße durch das Junkersgelände wird insgesamt 16,50 Meter breit. Davon sind sieben Meter für die Fahrbahn bestimmt, beidseitig je 2,50 Meter für Parkbuchten und Baumgräben sowie auf beiden Seiten je 2,25 Meter für Gehwege. 

Die Gewerbeflächen auf dem Junkersgelände sollen neu parzelliert werden. Dann gibt es auch neue Grundstückszufahrten.

Insgesamt soll es an der Straße 42 Stellplätze geben. Die Kreuzung mit der Ludwigsfelder Straße und der Straße Am Münchfeld, die das Diamaltgelände erschließt, bekommt eine Ampelanlage und barrierefreie Haltestellen für die Buslinie 163. 

Zudem werden in der Ludwigsfelder Straße Links­abbiegespuren angelegt. Ist die neue Straße bis voraussichtlich 2023 fertig, soll schließlich die Schöll- von der Pasteurstraße abgehängt werden. 

Nur Radfahrer, Fußgänger und im Notfall die Feuerwehr sollen durchkommen. Der nördliche Bereich der Schöllstraße bekommt einen Wendehammer, der Durchgangsverkehr wird auf die neue Verbindung verlagert.

ul

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