Vandalismus an Münchner Bahnhöfen

Einer der Täter ist erst 13! Wartehäuschen zerstört und Snack-Automat geplündert

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In der Nach auf den heutigen Donnerstag gab es in München gleich zwei Fälle von schwerer Sachbeschädigung an Bahnhöfen. Die Polizei ermittelt.

München - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 28. November, wurde ein Wartehäuschen am S-Bahnhaltepunkt Unterschleißheim entglast und ein Snackautomat am Bahnhof Pasing aufgehebelt und geplündert. Teilweise konnten Tatverdächtige festgenommen werden.

Am späten Mittwochabend zerstörten bisher Unbekannte ein Seitenglas eines Wartehäuschens am S-Bahnhaltepunkt Unterschleißheim. Nach erstem Ermittlungsstand wurden die Scheiben erst aus der Verankerung gerissen und anschließend auf dem Bahnsteig zersplittert. Vor Ort festgestellte Zeugen gaben Hinweise auf eine Gruppe Jugendlicher, welche sich am Tatort aufgehalten haben sollen.

Kriminaltechniker der Bundespolizei werten derzeit die am Bahnsteig vorgefundenen und gesicherten Spuren aus. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Zeugen, welche Angaben zur Tat gegen 22:00 Uhr auf Bahnsteig 2 des S-Bahnhaltepunktes oder zu Tatverdächtigen machen können, werden gebeten sich unter 089/515550-111 bei der Bundespolizeiinspektion München zu melden.

Gegen 2:20 Uhr des Donnerstagmorgens hebelten, nach derzeitigem Ermittlungsstand, drei Männer aus München(16-jähriger Bulgare, 16 und 13-jährige Syrer) gewaltsam einen Snackautomaten am Bahnhof Pasing auf. Als Hebelwerkzeug diente dafür ein am Tatort befindlicher Broschüren-Ständer. 

Dabei wurde die Frontscheibe des Automaten zerstört und vermutlich verletzten sich der 16-jährige Bulgare und der 13-Jährige an den Händen. Nach der Öffnung entnahmen die Tatverdächtigen einen Großteil der Verkaufsware und flüchteten. Sie konnten wenig später von Beamten der Landespolizei in Tatortnähe noch mit der Tat-Beute festgenommen werden.

Die Bundespolizei sicherte die Spuren vor Ort, welche kriminaltechnisch ausgewertet werden. Die genaue Schadenshöhe ist noch Gegenstand der Ermittlungen, liegt aber nach ersten Schätzungen im unteren vierstelligen Bereich. Die 16-Jährigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durch Erziehungsberechtigte bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof abgeholt. Der 13-Jährige wurde von einer Streife nach Hause gebracht.

Bundespolizei/lit

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