Hallo-Wahlcheck

Wahl-Check zur Erdbeerwiese – Was Spitzenkandidaten für die BAs 21 und 23 über die Schulbaupläne sagen

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Inzwischen haben Bürger rund 2500 Unterschriften gegen eine Bebauung der Obermenzinger Fläche gesammelt.

Die Entscheidung  zum Neubau der Carl-Spitzweg-Realschule auf der sogenannten Erdbeerwiese wurde nun im Stadtrat und den BAs vertagt. Im Hallo-Wahlcheck dagegen gibt es jetzt schon Antworten. Hier sprechen die Spitzenkandidaten der BAs 21 und 23...

Obermenzing – Im Stadtrat und in den Bezirksausschüssen Pasing-Obermenzing und Allach-Untermenzing wurde eine Entscheidung zum Neubau der Carl-Spitzweg-Realschule auf der sogenannten Erdbeerwiese an der Weinschenkstraße und Bauseweinallee bis auf Weiteres vertagt. 

Im Hallo-Wahlcheck dagegen gibt es jetzt schon Antworten. Hier sagen die Spitzenkandidaten der Parteien, die sich am 15. März zur Wahl für die BAs 21 und 23 stellen, was sie von den umstrittenen Plänen halten. So überwiegen bei den Kandidaten aus Pasing und Obermenzing Zweifel und Ablehnung. 

Die Meinungen gehen auseinander

Frieder Vogelsgesang (CSU) sagt: „Ein Neubau der Carl-Spitzweg-Realschule ist zwingend erforderlich, das Erdbeerfeld ist indessen für einen Schulneubau in diesen Ausmaßen gänzlich ungeeignet.“ Für den Ausbau des Schulangebots ist auch Ingrid Standl (Grüne). Aber: „Das darf auf keinen Fall den Erhalt der Frischluftschneise am Erdbeerfeld gefährden.“ 

Karl-Heinz Wittmann (Freie Wähler) lehnt „den gesamten Planungsgedanken an der Erdbeerwiese vollumfänglich ab“. Für Bernhard Labudek (FDP) ist die Wiese „kein guter Standort“ für eine Schule. Wie Franziska Messerschmidt (SPD) fordert er, dass alternative Standorte untersucht werden. Sie sagt außerdem: 

„An der Erdbeerwiese sehe ich aber den Stadtrat gefordert, da zwingend eine Abstimmung mit Allach notwendig ist.“ Bei den Kandidaten aus Allach und Untermenzing gehen die Meinungen weiter auseinander: „Den Standort Erdbeerwiese finde ich gut. Kinder sollten zu Fuß zur Schule gehen, auch wenn der Weg weit und das Wetter schlecht ist“, sagt Henning Clewing (FDP). 

„Warum nicht neue Ideen denken“

„Die Bebauung des Erdbeerfelds lehnen wir ab“, erklärt Verena Duschl (Freie Wähler, gemeinsame Liste mit der ÖDP). Sie möchte, dass die Neubaugebiete Hirmerei und Kirschgelände als Schulstandorte geprüft werden. Falk Lamkewitz (Grüne) hält das Kirschgelände auch für eine gute Alternative. 

Er sagt: „Die Realschule muss in ausreichender Größe im Stadtteil bleiben.“ Für Stefanie Martin (CSU) sind „die jetzt vorgelegten Pläne nicht akzeptabel“. Gemeinsam mit dem BA 21 und der Stadt will sie „einen guten Weg finden, damit unsere Carl-Spitzweg-Realschule die dringend nötigen neuen Räume bekommt und das Erdbeerfeld erhalten bleibt“. 

Pascal Fuckerieder (SPD) lehnt die Bausewein­allee als Schulstandort „nicht grundsätzlich ab“. Er findet: „Es bedarf einer gründlichen und ergebnisoffenen Prüfung. Und warum nicht neue Ideen denken, wie eine ‚Schule im Park‘.“

ul

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