Auswege aus dem Park-Chaos?

Schluss mit dem Park-Chaos – Planung von Parkhaus und Halteverbote für die Pasteurstraße

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Dicht an dicht stehen die Autos in der Pasteurstraße.

Die Müllabfuhr kommt nicht mehr durch. So eng zugeparkt ist die Pasteurstraße – vor allem von Mitarbeitern der dort ansässigen Firma Remondis. Diese arbeitet jetzt an einer Lösung des Problems und will ein Parkhaus bauen. Wie das Park-Chaos beendet werden soll...

Allach – Die zugeparkte Pasteurstraße ist ein ständiges Ärgernis im Viertel. „Ich habe schon oft brenzlige Situationen erlebt. Obwohl es so eng ist, wird sehr rücksichtslos gefahren“, klagt Anwohnerin Martha Vilgertshofer. 

Ein weiterer Bürger hat sich jüngst beim Bezirksausschuss Allach-Untermenzing beklagt, dass Mitarbeiter der Firma Remondis die Straße mit ihren Autos so verengen würden, dass die Müllabfuhr nicht mehr durchkomme. Gerade jetzt scheint es aber so, als würden mehrere Stellen Auswege aus dem Chaos suchen. 

Die Wilhelm-Zwölfer-Straße wird zum Ärger der Bürger immer mehr zum Abstellplatz.

Remondis-Sprecher Michael Schneider erklärt auf Hallo-­Anfrage: „Als Lösungsvorschlag ist ein Parkhaus an der Pasteurstraße 13 geplant. Die Bauvoranfrage liegt bereits bei der Stadt zur Genehmigung.“ Ingo Trömer vom Planungsreferat bestätigt, dass die Prüfung seit Oktober 2019 laufe. Gleichzeitig will der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) ein eingeschränktes Halteverbot beantragen. 

„Um dauerhaft zu gewährleisten, dass das Müllfahrzeug wieder problemlos und regelmäßig in die Pasteurstraße einfahren und die Tonnen leeren kann“, erklärt Sprecherin Evi Thiermann. Wo genau das Parken verboten werden soll, entscheide sich erst. 

„Der AWM dokumentiert gerade über einen gewissen Zeitraum, welche Behinderungen wann und wo durch geparkte Autos auftreten. Wir sind bestrebt, die Einschränkungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten.“ BA-Chefin Heike Kainz (CSU) wartet ab, bis die Vorschläge konkret sind. 

BA-Chefin Heike Kainz (CSU):„Die Firma Remondis sucht schon lange Lösungen für ihren Fuhrpark und für die Fahrzeuge der Mitarbeiter. Ich finde es richtig, wenn diese Lösung auf dem eigenen Firmengelände gefunden wird.“ 

„Halteverbote sind zu prüfen. Aber dass die Müllabfuhr nicht durchkommt, ist natürlich nicht in Ordnung.“ Eher setzt sie Hoffnungen auf das Parkhaus. „Die Firma Remondis sucht schon lange Lösungen für ihren Fuhrpark und für die Fahrzeuge der Mitarbeiter. Ich finde es richtig, wenn diese Lösung auf dem eigenen Firmengelände gefunden wird.“ 

Als Übergangslösung sind zudem Parkplätze auf dem Junkersgelände im Gespräch. Der anstehende Straßenbau dort habe jedoch Vorrang. „Es ist jetzt die Frage, wann dort was passiert“, so Kainz.

ul

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