Im Juni im Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg

Neuhausen: Busspur-Test ohne Radweg-Umbau in der Wendl-Dietrich-Straße - 38 Parkplätze fallen weg

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Wo jetzt noch 38 Parkplätze sind, soll es in der Wendl-Diet­rich-Straße eine gemeinsame Rad- und Busspur geben.

Neuhausen - Für eine Busspur in der Wendl-Dietrich-Straße fehlen dem Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg genaue Pläne von der Stadt. 38 Parkplätze fallen weg. 

  • Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg will im Juni beraten
  • Busspur in der Wendl-Dietrich-Straße soll ein Jahr lang getestet werden
  • Pilotversuch für gemeinsamen Rad- und Busstreifen
  • 38 Parkplätze auf der Südseite der Straße fallen weg
  • Neuhausen - Die umstrittene Busspur in der Wendl-Diet­rich-Straße soll nach Auskunft von Viertel-Chefin Anna Hanusch (Grüne) in der nächsten Sitzung des Bezirksausschusses Neuhausen-Nymphenburg am Dienstag, 16. Juni, behandelt werden. Das KVR hat für einen einjährigen Pilotversuch eine verkehrsrechtliche Anordnung erarbeitet.

    Streifen nur für Busse und Radfahrer in der Wendl-Dietrich-Straße

    Danach soll auf der Südseite zwischen der Renata- und der Pötschnerstraße direkt neben dem Randstein ein 3,25 Meter breiter Streifen abmarkiert werden, den nur Busse und Radfahrer benutzen dürften. Die dortigen Parkplätze entfallen. Laut KVR sind etwa 38 Stellplätze betroffen. Für den Individualverkehr sollen zwei Fahrspuren übrig bleiben.
    Ein Knackpunkt ist der angestrebte Umbau des vorhandenen Radwegs in diesem Abschnitt der Wendl-Dietrich-Straße. Das KVR hält es für das Beste, wenn dieser ohnehin schmale Radweg baulich umgestaltet und in den Gehweg integriert wird. Dieser Aufwand geht den BA-Mitgliedern im Rahmen eines Pilotversuchs jedoch viel zu weit, zumal sie bisher keine Pläne und Visualisierungen davon gesehen haben. Einstimmig appellierte der BA daher erst kürzlich an die Stadt, „den Bürgern keine unausgegorene Busspur zuzumuten“.

    Radweg-Umbau für einen Pilotversuch zu aufwändig

    Auf Hallo-Anfrage erklärt KVR-Sprecher Johannes Mayer, dass an den Planunterlagen noch gearbeitet werde. So viel scheint aber schon festzustehen: Der Radwegumbau sei aufgrund „technischer Randbedingungen“ nicht so einfach möglich. „Vor dem Hintergrund dieses hohen Aufwands für den Verkehrsversuch sollen diese Maßnahmen durch das Baureferat erst nach positivem Abschluss der Pilotphase durchgeführt werden“, sagt Mayer.
    Hanusch kündigt an: „Wir werden im Juni die Verwaltung einladen und uns dann eine Meinung bilden. Ich halte Busbeschleunigung und Bevorrechtigung für den ÖPNV für ein sehr wichtiges Projekt – aber es muss auch in den Details passen.“ ul

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