Barrieren unter Brücke sollen weg

Forderung eines sicheren Fuß- und Radwegs unter der Donnersbergerbrücke

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Wer von der Erika-Mann-Straße auf den Haupt-Radweg Richtung Westen will, muss die Parkplatzausfahrt queren und im Slalom durch Poller und abgestellte Radl kurven. 

Schranken, Poller, Bordsteine, Betonkübel: Wer sich als Fußgänger, Radfahrer oder Rollstuhlfahrer unter der Donnersbergerbrücke einen Weg bahnen will, stößt ständig auf Hindernisse. Nun fordert eine Bürgerin einen sicheren Rad-und Fußweg...

Neuhausen – Verwinkelt, verengt, verbarrikadiert: Wer als Fußgänger, Radfahrer oder Rollstuhlfahrer unter der Donnersbergerbrücke zwischen dem Arnulfpark und dem Viertel an der Richelstraße unterwegs ist, stößt permanent auf Hindernisse. 

Geht es nach der Bürgerversammlung für Neuhausen-Nymphenburg, soll sich das ändern. Dort hat Annette Hohmann (51) jetzt gefordert, dass die Stadt eine sichere, barrierefreie und „umweglose“ Verbindung schafft. 

„Auch am Tag ist es unter der Brücke dunkel und total unübersichtlich. Es gibt Barrieren ohne Ende. Und wenn viel los ist, kommen sich alle in die Quere“, fasst die Verwaltungsangestellte zusammen. 

„Auch am Tag ist es unter der Brücke dunkel und total unübersichtlich.“ berichtet Frau Hohmannn.

Verschärft wird die Situation vor allem westlich der Brücke auch noch durch Baustellen, allen voran den Bau der zweiten Stammstrecke. Gleichzeitig ärgert sich Hohmann über den Platz am Ende der Eri­ka-Mann-Straße zwischen dem dortigen Supermarkt und dem Zugang zum S-Bahnhof: 

„Das ist wieder so eine verschenkte Gelegenheit: ein Platz voller Hindernisse auf einer öffentlichen Fläche, die man barrierefrei hätte gestalten können“, sagt die 51-Jährige und empfiehlt eine Umgestaltung: 

Auch westlich der Brücke  lauert laut Annette Hohmann ein hohes Unfallrisiko.

Weg mit Bordsteinkanten und Pollern und mehr Raum für eine geordnete Fahrradabstellanlage. Zudem wünscht sich die Bürgerin, dass eine derzeit abgesperrte, leerstehende Fläche in der Nähe des S-Bahn-Aufgangs öffentlich nutzbar gemacht wird. 

„Hier drückt sich jeder, etwas zu machen, und schiebt die Verantwortung weiter“, so der Eindruck der Bürgerin. Ein Teil der Fläche gehört der Bahn, die einen Bereich für Mitarbeiterstellplätze nutzt und einen weiteren Abschnitt an eine Parkhausbetriebsgesellschaft verpachtet hat. 

„Es ist ein ziemliches Kuddelmuddel da unten“, bestätigt BA-Chefin Anna Hanusch (Grüne). Sie ist mit der aktuellen Situation ebenfalls nicht zufrieden und will sich jetzt einen Überblick über die Besitzverhältnisse verschaffen. 

ul

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