Schulbauprogramm

Freude über neues Schulhaus am Ravensburger Ring

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Nach zwei Jahren Bauzeit konnte die Grundschule das neue Gebäude beziehen. 

In diesem Schuljahr hat die Grundschule am Ravensburger Ring ihr neues Gebäude bezogen. Zum Start funktioniert noch nicht alles reibungslos. Dennoch bietet das neue Schulhaus viele Möglichkeiten

Die Grundschule am Ravensburger Ring ist dieses Schuljahr nach einer Bauzeit von zwei Jahren in ihr 36 Millionen Euro teures, neues Gebäude gezogen. Es läuft noch nicht alles rund: Die Telefonanlage funktioniert noch nicht zuverlässig und die neuen Möbel trudeln erst nach und nach ein. 

Einige Möbel fehlen noch

So sind die Stühle erst Ende Oktober und die Sofas für die Aufenthaltsräume Anfang November geliefert worden. Die Schränke für die Musik- und Werk­räume fehlen noch. „Die Bestellung des neuen Mobiliars für die Grundschule Ravensburger Ring fiel in eine Phase der Vertragsumstellung beim Einkauf“, teilt die Sprecherin des Bildungsreferats, Ursula Oberhuber, mit. Der Unterricht sei aber zu keiner Zeit gefährdet gewesen. 

Das ist die neue Grundschule am Ravensburger Ring

Nach zwei Jahren Bauzeit konnte die Grundschule das neue Gebäude beziehen. 
Nach zwei Jahren Bauzeit konnte die Grundschule das neue Gebäude beziehen.  © Andreas Schwarzbauer
Für 36 Millionen Euro baute die Stadt im Rahmen des Schulbauprogramms ein neues Schulhaus.
Für 36 Millionen Euro baute die Stadt im Rahmen des Schulbauprogramms ein neues Schulhaus. © Andreas Schwarzbauer
Ein heller Eingangsbereich empfängt Schüler und Lehrer.
Ein heller Eingangsbereich empfängt Schüler und Lehrer. © Andreas Schwarzbauer
In den Klassenzimmern findet der reguläre Unterricht statt.
In den Klassenzimmern findet der reguläre Unterricht statt. © Andreas Schwarzbauer
Zwischen zwei Klassenräumen gibt einen Raum für altersübergreifende Gruppenarbeiten. 
Zwischen zwei Klassenräumen gibt einen Raum für altersübergreifende Gruppenarbeiten.  © Andreas Schwarzbauer
Die Schule ist in mehrere Lernhäuser mit großzügigen Aufenthaltsflächen aufgeteilt. 
Die Schule ist in mehrere Lernhäuser mit großzügigen Aufenthaltsflächen aufgeteilt.  © Andreas Schwarzbauer
Rund 300 Schüler finden in der neuen Mensa Platz. 
Rund 300 Schüler finden in der neuen Mensa Platz.  © Andreas Schwarzbauer
Dieser Raum dient in der Pause als Ruheraum. Es gibt Lernspiele und Bücher. Lärm ist dort verboten. 
Dieser Raum dient in der Pause als Ruheraum. Es gibt Lernspiele und Bücher. Lärm ist dort verboten.  © Andreas Schwarzbauer
Im Werkraum  fehlen noch die Schränke. Auf Outdoor-Werkbänken im Freien können die Schüler mit Holz oder Ton arbeiten. 
Im Werkraum  fehlen noch die Schränke. Auf Outdoor-Werkbänken im Freien können die Schüler mit Holz oder Ton arbeiten.  © Andreas Schwarzbauer
Für den Musikunterricht gibt es einen eigenen Raum.
Für den Musikunterricht gibt es einen eigenen Raum. © Andreas Schwarzbauer
In einer kleinen Gruppe findet hier unter anderem Sprachförderung statt. 
In einer kleinen Gruppe findet hier unter anderem Sprachförderung statt.  © Andreas Schwarzbauer
Auch eine gut ausgestattete Bibliothek, die derzeit noch bestückt wird,  hat die Grundschule. 
Auch eine gut ausgestattete Bibliothek, die derzeit noch bestückt wird,  hat die Grundschule.  © Andreas Schwarzbauer

Viel Platz für Förder- und Zusatzangebote

Rektorin Claudia Hirschnagl freut sich trotz der Startschwierigkeiten sehr über das neue Schulhaus: „Freie Arbeit war schon immer unser Schwerpunkt. Jetzt können wir es leben, weil wir den Platz haben.“ Die Schule ist in Lernhäuser gegliedert, die neben Klassenzimmern auch Gemeinschafts- und Förderräume haben. So könne man die Sprachförderung unter anderem in vier Deutsch-Förderklassen gut umsetzen. Für die zahlreichen Zusatzangebote wie die AGs Schulhausnachrichten, Lesen oder Theater und die Ganztagsbetreuung gebe es genügend Platz. In der neuen Mensa können 300 Kinder essen. Es gibt eine Schulbibliothek, die für 16 000 Euro mit Büchern bestückt wurde. 

Was ebenfalls noch fehlt, sind die Freiflächen. Denn noch steht nebenan das alte Schulgebäude. Damit die Schüler nicht an einen Interimsstandort ziehen mussten, blieb es, bis der Neubau fertig war. Bis September 2020 soll es aber nun abgerissen und stattdessen Sportplatz, Pausenhof und Schulgarten angelegt werden. Wer das neue Schulgebäude kennenlernen will, kann es am Donnerstag, 21. November, von 15.30 bis 16.30 Uhr bei einem Tag der offenen Tür besichtigen. 

Andreas Schwarzbauer

In Freiham eröffnete gleich ein komplett neuer Bildungscampus.

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