Hoffnungszeichen kommt

Obermenzinger Burschen präsentieren Maibaum heuer später und anders

Dieses Foto entstand beim Aufstellen des Maibaums 2019.
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Dieses Foto entstand beim Aufstellen des Maibaums 2019.
  • Ursula Löschau
    vonUrsula Löschau
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Dieses Jahr wird das Maibaum-Ritual des Obermenzinger Burschenvereins aufgrund von Corona etwas anders ablaufen als sonst. Was geplant ist.

Obermenzing - Die Obermenzinger müssen heuer vorerst ohne Maibaum an der Dorfstraße auskommen. Dafür erleben sie dann aber eine absolute Premiere:

„Aufgrund der momentan geltenden Kontaktbeschränkungen und der erneuten Zuspitzung der Corona-Situation können wir unseren Maibaum voraussichtlich erst Ende Mai fertigstellen“, teilt Michael Hanslik, Vorsitzender des Burschenvereins Obermenzing, auf Hallo-Anfrage mit.

Der dafür bestimmte Baum befindet sich im Moment noch im Wald bei Fürstenfeldbruck. Der Verein entwickelt für die Arbeitsschritte vom Transport über das Bearbeiten bis zum Aufstellen des Maibaums gerade ein Hygienekonzept.

„Hierbei setzten wir auf das Arbeiten in Zweier-Teams, auf das Desinfizieren unseres Werkzeugs und wenn möglich auf den Einsatz von Schnelltests“, so der Vorsitzende.

Das Bild ist aus dem Jahr 2014.

Wenn alles klappt wie geplant, wird der neue Maibaum zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Obermenziger Burschen gleich „geringelt, gescheppst und gestrichen“ präsentiert, verrät Hanslik.

Bisher war es in Obermenzing üblich, den Baum im ersten Jahr mit Rinde aufzustellen und dann im zweiten Jahr nach alter Tradition zu gestalten.

Diesmal lief einiges anders: „Leider mussten wir unseren 2019 mit Rinde aufgestellten Maibaum Ende 2020 aufgrund zu erwartender Sicherheitsprobleme umschneiden“, berichtet der Vereinschef.

Und jetzt kommt Corona dazwischen. Umso wichtiger ist es dem Verein, „den Maibaum als ein Hoffnungszeichen in diesen doch für viele schweren Zeiten noch im Mai aufstellen zu können“.

ul

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