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Keine Würmbrücke auf Höhe der Bassermannstraße ‒ Stadt München lehnt Vorschlag aus Pasing-Obermenzing ab

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Von: Ursula Löschau

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Die Würm mit der Bassermannstraße auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dort wäre ein Steg aus Viertelsicht sinnvoll.
Die Würm mit der Bassermannstraße auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dort wäre ein Steg aus Viertelsicht sinnvoll. © Ursula Löschau

Die Stadt München lehnt den Vorschlag des BA Pasing-Obermenzing für einen Steg über die Würm auf Höhe der Bassermannstraße ab. Die Gründe und Gegenargumente...

Die Stadt lehnt die jüngsten Vorschläge des BA Pasing-Obermenzing zugunsten größerer Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer entlang der Pippinger Straße ab. Dazu gehört eine Verlegung der Würmbrücke nahe der Feicht­hofstraße nach Süden auf Höhe der Bassermannstraße, wie von Anwohner Franz Grandl gefordert.

Als Alternative dazu könnte dieser weitgehend ungenutzte Steg mit einem Fuß-/Radweg sinnvoll an die Pippinger Straße angebunden werden. Auch eine weitere Würmquerung auf Höhe der Bassermannstraße wurde vom BA angeregt (Hallo berichtete).

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Stadt München lehnt Vorschlag aus Pasing-Obermenzing ab - Keine Würmbrücke auf Höhe der Bassermannstraße

Dagegen führen das Baureferat und die Untere Naturschutzbehörde der Stadt nun mehrere Hinderungsgründe an. Allen voran die Lage des Areals im Landschaftsschutzgebiet „Würm­aue“, die nahezu jede Veränderung verbiete. So stelle jede weitere Querung der Würm eine Störung dar.

Auch ein Fuß- und Radweg an der Pippinger Straße zur Anknüpfung der vorhandenen Brücken „würde Einfluss auf die geschützten Bereiche“ nehmen. Die Verlegung der 50 Jahre alten Bestandsbrücke sei zudem „unwirtschaftlich und bautechnisch schwierig“, so das Baureferat.

Die Würmbrücke ohne Anbindung.
Die Würmbrücke ohne Anbindung. © Ursula Löschau

Franz Grandl ist enttäuscht: Dies sei „eine typische Abblock-Antwort“. Die Stadt habe die Intention des Antrags nicht verstanden, fürchtet er und sagt: „Was mich vor allem ärgert, ist die bürgerfeindliche Paragrafenauslegung. Natürlich geht es auch mir um die Natur, aber auch um Menschen.“

Als Kompromiss bringt er jetzt noch eine Version ins Gespräch: Für die Anbindung beider Brücken könne ein ebenerdiger Kiesweg im Auengrund angelegt werden – „nicht im Uferbereich, sondern mehr entlang der Pippinger Straße“.

Franz Grandl
Franz Grandl © Ursula Löschau

Viertel-Chef Frieder Vogelsgesang (CSU) ist von der Reaktion der Stadt „nicht wirklich überrascht.“ Wünschen würde er sich dennoch, „dass es möglich wäre, die Situation dort zu verbessern“. Wie der BA nun reagiert, wird die nächste Sitzung am Dienstag, 8. März, (19 Uhr, Grundschule an der Grandlstraße 5) zeigen.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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