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Eigentümer plant viergeschossiges Gebäude an der Verdistraße ‒ im BA ist die Bauhöhe umstritten

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Einen viergeschossigen Gewerbebau plant der Eigentümer an der Verdistraße.
Einen viergeschossigen Gewerbebau plant der Eigentümer an der Verdistraße. © PS

Wegen den Plänen zum Neubau an der Verdistraße kam es im Bezirksausschuss zur Debatte - Die geplanten vier Etagen und Versiegelung sind im Gremium umstritten.

Obermenzing - Uneinigkeit über ein geplantes Neubauvorhaben an der Verdistraße 134 herrschte im örtlichen Bezirks­ausschuss Pasing-Obermenzing. Der Unterausschuss (UA) Bau hatte den viergeschossigen Gewerbebau bereits im Januar als zu hoch abgelehnt. Die umliegenden Gebäude hätten alle ein Stockwerk weniger. Allerdings wollte die CSU bei der jüngsten Vollversammlung dann doch grünes Licht geben.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Debatte um Bauhöhe und Versiegelung der Fläche: BA kommt zu Kompromiss

„Wir sehen an der Verdistraße als große Ein- und Ausfallstraße die Möglichkeit, höher zu bauen“, meinte Sprecher Sven Wackermann. Das geplante Projekt sei nicht so dramatisch. Andreas Bergmann (Grüne) widersprach: „Das ist ein Vorhaben, bei dem wir ziemlich schnell zu dem Schluss gekommen sind: Das ist ein No-Go.“ Grund sei auch, dass das Grundstück dadurch komplett versiegelt werde.

Um doch noch zu einer gemeinsamen Position zu kommen, diskutierten die Viertelpolitiker nochmal im Unterausschuss. Sie einigten sich darauf, dem Projekt grundsätzlich zuzustimmen. Allerdings lehnten sie die massive Versiegelung des Grundstücks durch einen oberirdischen Parkplatz und eine Umfahrung des Gebäudes ab. Der Bauherr soll stattdessen alle Stellplätze in die Tiefgarage verlegen.

Bauvorhaben an der Verdistraße: Uneinigkeit im BA wegen Sitzungsprotokoll

Für Streit sorgte allerdings die Forderung im Protokoll der UA-Sitzung, dass der Eigentümer zudem eine gemeinsame Tiefgaragenzufahrt mit dem Nachbargebäude prüfen soll. „Das ist der Wunsch des Vorsitzenden Andreas Bergmann. Wir haben einer anderen Stellungnahme zugestimmt“, kritisierte Unterausschuss-Mitglied Franziska Messerschmidt (SPD).

Sophia Genikomsidis (Grüne) entgegnete, dass bei der UA-Sitzung darüber gesprochen worden sei. Das bestätigt auch Bergmann (Grüne) auf Hallo-Nachfrage: „Es war mehrfach Thema und niemand hat etwas dagegen gehabt.“ Dennoch strich der Bezirksausschuss diesen Satz aus seiner Stellungnahme.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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