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Verbotenes verbieten ‒ zugeparkte Gehwege an der Karwinskistraße führen zur Debatte im BA

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Von: Ursula Löschau

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Ist der Gehweg bei den Karwinskihöfen zugeparkt, ist oft kein Durchkommen mehr.
Ist der Gehweg bei den Karwinskihöfen zugeparkt, ist oft kein Durchkommen mehr. © Ursula Löschau

Im BA Pasing-Obermenzing herrscht Uneinigkeit über die Gehwegparker vor den Karwinskihöfen. Die Forderung eines absoluten Halteverbots führte jetzt zur Debatte.

Obermenzing - Sie sind ein Problem, das in Obermenzing schon wiederholt angesprochen, bisher aber nicht gelöst wurde: Gehwegparker auf Höhe der Geschäfte an der Karwinskistraße 50 bis 54. Sie haben schon so manchen Fußgänger mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer oder anderen schwächeren Verkehrsteilnehmer in Not gebracht. Die SPD-Fraktion im zuständigen BA will deshalb jetzt ein absolutes Haltverbot auf dem Fußweg an der Nordseite erwirken.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Uneinigkeit im BA: zugeparkte Gehwege spalten Lokalpolitiker

In der jüngsten Sitzung gingen die Meinungen dazu jedoch auseinander. Das Thema wurde in die nächste Sitzung am Dienstag, 8. März, vertagt. „Wir kämpfen für den Erhalt der kleinen Geschäfte im Wohngebiet. Das würde dieser Antrag konterkarieren“, meinte Viertel­-Chef Frieder Vogelsgesang (CSU). Es bleibe auch nur ab und zu jemand stehen, um einzukaufen. Lena Schneck (Grüne) sagte: „Es ist eine blöde Situation dort.“

Für Antragstellerin Franziska Messerschmidt dagegen ist die Lage eindeutig: „Die Fußgänger haben auf dem Gehweg Vorrang. Ihr Schutz, vor allem auch der der Kinder, die diesen Fußweg als Schulweg nutzen, steht an erster Stelle.“ Wobei man den Geschäften auch nicht schaden wolle. Messerschmidt schlägt vor, gegebenenfalls Kurzparkplätze im Umfeld auszuweisen.

Absolutes Halteverbot: Stadt erklärt Situation vor Karwinskyhöfen

Auf Gehwegen sei das Parken „nach den allgemeinen Verkehrsregeln“ ohnehin verboten, hält Christina Warta, Sprecherin des Mobilitätsreferats, (MOR) entgegen. „Die Einrichtung eines Haltverbots ist deshalb an dieser Stelle entbehrlich, da Parken dort auch jetzt schon nicht erlaubt ist“, erklärt sie auf Hallo-Anfrage. Sobald ein BA-Antrag vorliege, werde das MOR „aber mögliche Maßnahmen prüfen“.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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