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Pläne zum Umbau der Jutier- und Tonnenhalle wecken Begeisterung bei Stadtgestaltungskommission und BA

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Von: Ursula Löschau

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Der Kunsthof zwischen der Jutier- und der Tonnenhalle soll ebenfalls als Begegnungs- und Veranstaltungsfläche genutzt werden. Er geht in eine angrenzende Parkanlage über.
Der Kunsthof zwischen der Jutier- und der Tonnenhalle soll ebenfalls als Begegnungs- und Veranstaltungsfläche genutzt werden. Er geht in eine angrenzende Parkanlage über. © Bez + Kock Architekten

Die Gestaltungskommission ist von den Umbau-Plänen der Jutier- und Tonnenhalle begeistert. Auch der BA stimmte einstimmig zu, fordert aber mehr Schallschutz.

Neuhausen - Die Pläne zur Generalinstandsetzung mit Umbau der Jutier- und der Tonnenhalle im Kreativquartier stießen bei den Mitgliedern der Stadtgestaltungskommission jüngst auf kollektive Begeisterung. Großes Lob gab es von Heimatpfleger Hanns Michael Küpper. Dort entstehe ein „Ort mit hoher Identifikationskraft“, an dem sich Alt und Neu hervorragend zusammenfügen würden.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Generalinstandsetzung im Kreativquartier: Pläne zum Umbau der Jutier- und Tonnenhalle

„Man kann nur hoffen, dass solche Konzepte Schule machen“, meinte Architekt Peter Brückner. Ihm gefällt, dass die historischen Fassaden und Oberflächenmaterialität der denkmalgeschützten Hallen erhalten bleiben und den Gebäuden „nicht ihre Würde genommen“ werde. Seine größte Sorge: dass DIN-Normen, Brandschutz- und andere Auflagen zu Abstrichen führen könnten und im Ergebnis zu „so geschleckten Oberflächen führen, die sich über alles drüberziehen“. Er hofft, dass auch bei den weiteren Planungs- und Genehmigungsschritten „kreative Lösungen“ gefunden werden können.

Fragen hatte die Kommission vor allem zum Schallschutz und der Begrünung des sogenannten Kunsthofes zwischen den Hallen. Robert Wimmer vom Baureferat sieht in der geplanten „Haus-in-Haus“-Bauweise den Schlüssel zu bestmöglichem Schallschutz. Sei es bei den beiden Saaleinbauten für Veranstaltungen in der Tonnenhalle, die nach außen entsprechend gedämmt würden, oder bei bis zu 60 Raummodulen für Nutzer aus der Kunst- und Kreativ­wirtschaft in der Jutierhalle.

Der Hof über der Tiefgarage mit rund 100 Plätzen muss laut Detlev Langer vom Baureferat so beschaffen sein, dass die Hallen über diese Fläche beliefert werden könnten. Das schließe auch 40-Tonnen-Lkws ein.

Umbau der Jutier- und Tonnenhalle: BA fordert bestmöglichen Schallschutz

Der BA Neuhausen-Nymphenburg hat dem Bauantrag in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zugestimmt. Allerdings fordert das Gremium „bestmöglichen Schallschutz“ für die angrenzend geplante Wohnnutzung. So sollen „bauliche und technische Schallschutzmaßnahmen an den Wohngebäuden“ bereits im Bebauungsplan festgeschrieben werden. Außerdem will der BA, dass die Stadt die Pläne vor Baubeginn (2023) noch in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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