So sieht die neue Arena im Olympiapark aus

Ein Meisterwerk für die Meister

+
Die neue Sporthalle im Olympiapark soll 2021 fertig sein.

Bis zu 11.500 Zuschauer passen in die neue Arena im Olympiapark. Heute wurde der Siegerentwurf vorgestellt. Was ihn auszeichnet, was Uli Hoeneß, die Stadt und RedBull dazu sagen...

Ein begrüntes Dach, viel geschwungene Formen und Platz für 11.500 Zuschauer - das sind die Eckdaten der neuen Halle im Olympiapark. Den Zuschlag bekommen hat das dänische Architekturbüro 3XN aus Kopenhagen in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten LATZ+PARTNER. Die Halle ist künftige Spielstätte des Deutschen Eishockeymeisters Red Bull München und des Deutschen Basketballmeisters FC Bayern München. 

Um auch die Infrastruktur für den Schul-, Freizeit- und Nachwuchssport zu optimieren, entstehen neben der Sportarena drei weitere überdachte Eissportflächen für Trainingszwecke und für den nichtwettkampforientierten Breitensport. Hierzu wurde ein umfangreicher Eiszeitenvertrag mit der Landeshauptstadt München abgeschlossen. Bauherr des Projekts ist die Red Bull Stadion München GmbH.

Die Arena selbst tritt als ovaler, eigenständiger Solitär hervor und fügt sich durch seine natürliche Einbindung nahezu selbstverständlich und respektvoll in das weltberühmte Olympiapark-Ensemble ein. Das intensiv begrünte Dach und die vertikal strukturierte Fassade verstärken diesen Eindruck. Die Fassade wird durch eine vertikale Lamellenstruktur bestimmt, die über den verglasten Eingängen nach oben schwingt und so die Haupteingänge betont. Die eingegrabenen Trainingsflächen werden zu einem begrünten Hügel modelliert, nehmen die Topografie auf und ermöglichen die logische Fortführung der Wege und der Landschaftsgestaltung des Olympiaparks.

So sieht die neue Arena aus

So wird die neue Arena aussehen.
So wird die neue Arena aussehen. © GEPA pictures/ Marcel Engelbrecht
So wird die neue Arena aussehen.
So wird die neue Arena aussehen. © GEPA pictures/ Marcel Engelbrecht
So wird die neue Arena aussehen.
So wird die neue Arena aussehen. © GEPA pictures/ Red Bull Muenchen
So wird die neue Arena aussehen.
So wird die neue Arena aussehen. © GEPA pictures/ Red Bull Muenchen
So wird die neue Arena aussehen.
So wird die neue Arena aussehen. © GEPA pictures/ Red Bull Muenchen
So wird die neue Arena aussehen.
So wird die neue Arena aussehen. © GEPA pictures/ Red Bull Muenchen

Bürgermeisterin Christine Strobl lobte den Entwurf: "Er passt perfekt in den Olympiapark." Dabei seien die Ansprüche der Stadt enorm hoch gewesen - immerhin handle es sich beim Olympiapark um "ein architektonisches Highlight weltweit". 

Die Eckdaten der Halle:

  • Investitionsvolumen: 100 Millionen Euro
  • Baubeginn: Ende des Jahres 2019
  • 62.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche
  • bis zu 11.500 Zuschauer
  • drei weitere überdachte Eisflächen
  • 11 Logen mit 156 Plätzen
  • 1000 Business Seats
  • Tiefgarage mit 220 Stellplätzen
  • begrüntes Dach
  • Fanshops
  • Büro und Konferenzräume

Ein konkreter Name steht noch nicht fest

Die Namensrechte an der zukünftigen multifunktionalen Sportarena hat sich bereits im September vergangenen Jahres SAP gesichert. Darüber hinaus begleitet der Weltmarktführer für Unternehmenssoftware den Bau als Technologie- und Innovationspartner. Ab sofort läuft der Wettbewerb #NameGameOn zur Namensfindung für die neue multifunktionale Sportarena. Die zukünftigen Zuschauer sind aufgerufen, den Namen der Spielstätte mitzugestalten. Unter www.NameGameOn.com können die Fans bis 4. März 2019 ihre Namensvorschläge für die neue Sportarena online einreichen. Im Anschluss wählt eine Jury aus Vertretern von Red Bull, dem FC Bayern Basketball und SAP mehrere Favoriten aus. Aus diesen können alle Interessierten dann für ihren Sieger online abstimmen. Dem Sieger winken zwei Jahreskarten für die Premierensaison.

Stadt mietet 8000 Hallenstunden für den Breitensport an

Christine Strobl, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München: „Die Sportstätten im Kernbereich des Olympiaparks, die allesamt ein außergewöhnliches Ensemble bilden, verlangten nach einer sensiblen Planung der neuen Sportarena. Die neue Halle wird sich harmonisch in die Parklandschaft einfügen und mit ihrer Fassadenstruktur sowie dem begrünten Dach elegante Highlights schaffen. Für die Landeshauptstadt München bietet sich mit der vertraglichen Nutzung der Eisflächen – rund 8.000 Stunden pro Saison – eine einmalige Chance, hervorragende Bedingungen für den öffentlichen Eislauf sowie Schuleislauf und Vereinssport zu schaffen. Mit dem Bau der Sportarena wird der Olympiapark seine Position als hervorragende Veranstaltungsstätte in München für Breiten- und Spitzensport weiter ausbauen.“ Sie betonte aber auch: "Auch die Stadt freut sich aber auf den hochklassigen internationalen Sport. Dafür wurde der Park schließlich ursprünglich gebaut."

Langfristiges Bekenntnis von Red Bull

Christian Schluder von der Red Bull GmbH betonte das "langfristige Commitment", das Red Bull damit zum Eishockeystandort München signalisiere. Zur schnellen Umsetzung des Projekts hatte der Österreicher auch eine klare Meinung: "Es gibt vermutlich noch zwei Menschen auf der Welt, die per Handschlag etwas ausmachen und zu ihrem Wort genau so stehen - nämlich Dietrich Mateschitz und Uli Hoeneß." Der Bayern-Boss gab dieses Kompliment postwendend zurück: "Wo andere ein halbes Jahr brauchen, hat Herr Mateschitz mit seinen engsten Vertrauten nach unserem ersten Gespräch in Salzburg genau 14 Tage gebraucht, um seine Zusage zu geben."

Marco Litzlbauer

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Stau-Chaos rund um den Romanplatz – Kritik an Planung der Großbaustellen
Stau-Chaos rund um den Romanplatz – Kritik an Planung der Großbaustellen
Polizist erwischt Graffiti-Schmierer zufällig in seiner Mittagspause 
Polizist erwischt Graffiti-Schmierer zufällig in seiner Mittagspause 
Dorfstraße im Stau – Anwohner kämpfen gegen Ampel
Dorfstraße im Stau – Anwohner kämpfen gegen Ampel
Bayerns erste Kultur-Streetworkerin
Bayerns erste Kultur-Streetworkerin

Kommentare