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Stadtteilkulturverein mahnt Mängel und Sichtbarkeit bei Neuhauser Trafo an

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Von: Ursula Löschau

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Die Türe des Neuhauser Trafo wird derzeit so gesichert - der Eingang ist seit Anfang an kaputt. Die GWG will sich nun um das Problem kümmern.
Die Türe des Neuhauser Trafo wird derzeit so gesichert - der Eingang ist seit Anfang an kaputt. Die GWG will sich nun um das Problem kümmern. © Ursula Löschau

Die Haupteingangstür zum Neuhauser Trafo ist seit einem Jahr kaputt, trotz Reparaturen hält sie nicht. Die GWG bemüht sich nun um eine funktionierende Lösung.

Neuhausen - Nach über einem Jahr Betrieb im Kultur- und Bürgerzentrum Neuhauser Trafo an der Nymphenburger Straße 171 a schlägt sich der Stadtteilkulturverein noch immer mit baulichen Mängeln herum. „Der Haupteingang zu Kultur im Trafo ist seit Anfang an kaputt. Die richten es immer wieder, doch das hält dann höchstens drei Tage“, ärgert sich die Vereinsvorsitzende Ingeborg Staudenmeyer. Die Folge: „Wenn das Bistro zu ist, brauchen wir einen Türsteher, der die Leute hineinlässt. Ich wüsste sonst kein städtisches Kulturzentrum mit Türsteher“, moniert sie. „Und ich kann mich auch nicht immer hinstellen.“

Zudem ist der Defekt am Haupteingang laut Kulturverein auch nicht das einzige Problem: „Wir kriegen keine Post. Im Schnitt nur einmal die Woche“, berichtet die Vorsitzende des Trägervereins. Ihre Erklärung: „Der Briefkasten steht so ungünstig, dass ihn die meisten nicht sehen.“ Vieles erreiche den Verein nur über Umwege, wenn Post bei anderen Einrichtungen im Trafo abgegeben werde. Überhaupt würde sich Staudenmeyer wünschen, dass auf das neu geschaffene Kultur- und Bürgerzentrum beim Zugang an der Nymphenburger Straße deutlicher hingewiesen würde. „Das hat man uns auch schon versprochen. Es tut sich aber nichts“, kritisiert sie.

Haupteingang des Neuhauser Trafo kaputt: GWG kümmert sich um Lösungen

Das Türproblem ist bei der zuständigen städtischen Wohnungsgesellschaft GWG bekannt. „Leider handelt es sich bei elektrischen Türantrieben um ausgesprochen sensible Bauteile“, erklärt Unternehmenssprecher Michael Schmitt. Diese seien auch „ausgesprochen empfindlich gegen Fehlbedienungen“. Diese Erfahrung habe man „nicht nur beim Neuhauser Trafo“ gemacht.

Im aktuellen Fall sei ein „Fehler in der Transpondersteuerung“ schuld. Die Mängelbehebung durch die Herstellerfirma sei beauftragt. Zudem sei man mit dem Kulturverein im Gespräch, „um das Personal vor Ort einzuweisen“, kündigt Schmitt an. Und vom Bistro werde „ein direkter Zugang ins Freie geschaffen“, den es bislang nicht gibt.

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