1. hallo-muenchen-de
  2. München
  3. München West

Pläne für Kreativpark in München: Was sich die Bürger wünschen

Erstellt:

Von: Ursula Löschau

Kommentare

Eine rund 1,9 Hektar große Fläche zwischen dem Kreativlabor sowie der Jutier- und der Tonnenhalle soll als Park gestaltet werden.
Eine rund 1,9 Hektar große Fläche zwischen dem Kreativlabor sowie der Jutier- und der Tonnenhalle soll als Park gestaltet werden. © Ursula Löschau

Die Pläne für den neuen Kreativpark in München-Neuhausen wurden veröffentlicht. Bürger konnten sich darüber informieren und Anregungen einbringen.

Neuhausen Eine „grüne Lärmschutzwand“ zur Dachauer Straße, ein Biergarten, Kunst, eine Furt mit Ampel über die Dachauer Straße auf Höhe des Parkeingangs, eine eingezäunte Trainingsfläche für Hunde: Das und mehr wünschen sich Anwohner des künftigen Parks im Kreativquartier über das hinaus, was das Baureferat bereits an Ideen entwickelt hat. Ihre Vorschläge präsentierten die Planer jetzt den Bürgern und animierten zum offenen Dialog.

Projektleiterin Sabine Hofstetter nennt den 1,9 Hektar großen Park „das grüne Herz vom Quartier“. An der Schnittstelle zum Labor im Norden soll es mit dem „Grünen Balkon“ und dem „Kleinen Stadtbalkon“ eine erhöhte Kante geben, außerdem eine Verbindung zwischen der Dachauer und Heßstraße.

Menschen, die im oder um das Kreativquartier leben oder arbeiten, informierten sich.
Menschen, die im oder um das Kreativquartier leben oder arbeiten, informierten sich. © Ursula Löschau

Pläne für Kreativpark veröffentlicht: Spiel, Spaß und Bewegung im Vordergrund

Dieser Bereich sei „Eingangs- und Aufenthaltsort unter den Bestandsbäumen und Verknüpfung zu Labor und Feld“, erklären die Planer. Zu den Hallen hin erstreckt sich die „Kuhle Senke“ mit einer zentralen freien Wiesenfläche. Auf der Südseite soll die „Stadtbühne“ in den Park und auf den befestigen Platz zwischen der Jutier- und der Tonnenhalle überleiten. Die Hallen sind wie berichtet als Kultur- und Veranstaltungsorte sowie Arbeitsstätten für Künstler und die Kreativwirtschaft konzipiert.

Feste Bestandteile des Parks sind auch drei Spielplätze. An deren Planung wurden bereits im April eine dritte Klasse der Grundschule Dachauer Straße und eine sechste Klasse des Adolf-Weber-Gymnasiums an der Kapschstraße aktiv beteiligt. Herausgekommen sind drei „Spielotope“ mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten:

Pläne für Kreativquartier veröffentlicht: Anvisierter Baubeginn 2025

Bei „Wald und Wiese“ (1100 Quadratmeter) stehen Bewegung, Höhe und Ausblick im Mittelpunkt. Dort wird es unter anderem zwei Spieltürme mit Rutsche, ein Trampolin, Schaukeln und Kletterangebote geben. Ein 800 Quadratmeter großer Platz seitlich der Tonnenhalle soll ganz dem Spiel mit Wasser gewidmet sein. Und auf einer 600 Quadratmeter großen Fläche bei der Jutierhalle unter dem Titel „Haide“ wünschen sich Kinder unter anderem ein Multifunktions-­Spiel- und -Sportgerät. Es hat auch schon einen Namen: das „Ju-Tier“.

Die Grafik zeigt die geplante „Kuhle Senke“. Die Bürger waren jetzt eingeladen, die Entwürfe kennenzulernen und weitere Ideen einzubringen.
Die Grafik zeigt die geplante „Kuhle Senke“. Die Bürger waren jetzt eingeladen, die Entwürfe kennenzulernen und weitere Ideen einzubringen. © Grafik: TB Treibhaus Landschaftsarchitekten Hamburg

BA-Chefin Anna Hanusch (Grüne) will das Gremium im November über die Reaktionen beim Bürgerdialog informieren. Gleichzeitig werten die Planer im Baureferat die Anregungen der Bürger aus. „Was möglich ist, wird in die weitere Planung mit einfließen“, sagt die Projektleiterin. Im Januar soll der Vorentwurf dem Bezirksausschuss Neuhausen-­Nymphenburg vorgelegt werden. Der Stadtrat soll im Juni damit befasst werden.

Der Baubeginn hängt laut Hofstetter nicht zuletzt davon ab, wann die Sanierung der denkmalgeschützten Jutier- und der Tonnenhalle abgeschlossen ist. Bis dahin ist die zu gestaltende Fläche noch Baustellenbereich. Ziel ist derzeit aber, im Sommer 2025 loszulegen und den Park ein Jahr später der Öffentlichkeit übergeben zu können.

Mit dem Hallo München-Newsletter täglich zum Feierabend über die wichtigsten Geschichten aus der Isar-Metropole informiert.

Auch interessant

Kommentare