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Lob und Tadel zum Neubau an der Frundsbergstraße – Bürger gegen Fällungen 

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Von: Ursula Löschau

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An der Frundsbergstraße 43 wird eine Kindertagesstätte gebaut.
An der Frundsbergstraße 43 wird eine Kindertagesstätte gebaut. © Ursula Löschau

Für eine Kita mit 99 Plätzen sollen an der Frundsbergstraße 43 Bäume weichen. Das finden Bürger nicht okay. Was Vertreter der Parteien dazu sagen:

Neuhausen An der Frundsbergstraße 43 entsteht eine neue Kindertagesstätte mit zwei Krippen- und drei Kindergartengruppen – zusammen 99 Plätze. Baubeginn für das dreigeschossige Gebäude in Holzbauweise soll in diesem Frühjahr sein, Fertigstellung Ende 2023. Los geht’s nach Informationen des Bezirksausschusses Neuhausen-­Nymphenburg bereits im Februar mit der Fällung von drei Hainbuchen auf dem Gelände und einer Robinie an der Straße sowie kleineren Gehölzen.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Neubau an der Frundsbergstraße 43: Kritik vor allem an fälligen Eingriffen in die Natur

An diesem Eingriff scheiden sich vor Ort allerdings die Geister. Bürger haben mehrfach den Erhalt der Bäume gefordert, auch in der jüngsten Gremiumssitzung. Doch für den BA zählt nach Prüfung der Pläne vor allem das Resultat: „Diese Bäume können wir verschmerzen. Wir bekommen dafür eine Kita mit fast 100 Plätzen“, betonte Gudrun Piesczek (CSU) vom Unterausschusses Bau und Stadtplanung.

Um die Bedenken der Anwohner zu zerstreuen, beteuerte sie zudem: „Ich habe selten ein Bauvorhaben gesehen, bei dem so auf den Schutz von Bäumen und Biotopen geachtet wurde wie hier.“ Auf dem städtischen Grundstück befinden sich derzeit 55 Bäume, davon 19 in einem Biotop. Für die gefällten sollen später neue Bäume nachgepflanzt werden.

Lob und Tadel gab es von Grünen-Sprecher Nikolai Lipkowitsch. Die Planung sei „in Ordnung“ und zugunsten der künftigen Krippe müsse auch er sagen: „Wir sind nunmal in der Stadt und nicht im Wald.“ Allerdings ärgert er sich über die Informationspolitik der Stadt. „Dass wir als BA eher zufällig durch Anwohner von dem Projekt erfahren haben, ist nicht okay.“

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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