Durchs Jahr geklickt

Hallo-Jahresrückblick 2021 für den Münchner Nordwesten (Teil 2): Unfall, Unmut und Ungeahntes

Aufreger: die angedachte Verlagerung des Louise-Schroeder-Gymnasiums.
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Aufreger: die angedachte Verlagerung des Louise-Schroeder-Gymnasiums.
  • Ursula Löschau
    VonUrsula Löschau
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Im Münchner Nordwesten war von Mai bis Juli viel los. Ein tragischer Unfall, eine Tiefgarage und ein Sensationsfund beschäftigten die Online-Leser besonders. Hier die meistgeklickten Artikel.

München-West - Vom Tod eines Ponys über den Kampf um ein Gymnasium bis zur kunsthistorischen Sensation: Diese Hallo-Artikel aus dem Münchner Nordwesten wurden von Mai bis Juli besonders oft geklickt. Hier der zweite von drei Teilen unserer Online-Jahresrückschau:

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APRIL:

Eine Meldung über den Tod eines Ponys, das in Allach von einem Güterzug erfasst wurde, wird mehr als 5000mal geklickt. Der Vorfall: Hunde reißen sich bei einem Gassigang los, um einer Katze nachzujagen, landen auf einer Pferdekoppel nahe des Bahndamms und versetzen die Tiere dort in Panik.

Ein Mini-Shetlandpony flüchtet und läuft in einen Güterzug. Bundespolizei und KVR nehmen Ermittlungen gegen die Hundebesitzerin auf. Diese werden später eingestellt. Allerdings gibt’s eine „eingehende Belehrung zu den grundsätzlichen Pflichten als Hundehalter“ vom KVR.

Die Park+Ride-Anlage am Oertelplatz ist fast zwei Jahre nach der Eröffnung des Einkaufszentrums Evers noch immer zu. Technische Probleme, ein Insolvenz­verfahren und Corona-Beschränkungen verzögern die Inbetriebnahme. Daran ändert sich auch bis zum Jahresende nichts.

Die geschlossene P+R-Garage sorgte für Aufregung im April.

MAI:

Die Schlossanlagen in Wien und Potsdam, die britische Königsfamilie und der Vatikan haben ein Belvedere. Nun hat auch Pasing-Obermenzing eines: am Eingang des Neubaugebiets an der Paul-Gerhardt-Allee.

Die München Bau hat dort drei Gebäude mit 164 Wohnungen errichtet. Sie stehen auf einem gewerblich genutzten Sockel. Die Fertigstellung weckt erneut das Leser­interesse an dem Projekt.

JUNI:

Der Plan der Stadt, das Louise-Schroeder-Gymnasium vom Schulzentrum Pfarrer-Grimm-Straße ins Baugebiet am Dreilingsweg zu verlagern, schlägt hohe Wellen. Der BA Allach-Untermenzing lehnt entschieden ab und fordert, die frühere Planungsvariante „Light“ umzusetzen.

Diese sieht einen Realschulneubau auf dem Gelände des SV Untermenzing an der Professor-Eichmann-Straße vor und dafür Sportflächen auf der Erdbeerwiese an der Weinschenkstraße. Für diese Variante kämpft auch die wenig später entstehende Bürgerinitiative USUS („Unser Stadtteil – Unsere Schule“).

JULI:

Ein Sensationsfund in der Untermenzinger Kirche St. Martin wird über 2000mal geklickt: Bei der soeben abgeschlossenen Innenrenovierung des 520 Jahre alten Gottes­hauses findet ein Restaurator heraus, dass die Bilder der beiden Seitenaltäre von Hans Georg Asam, Vater und Lehrmeister der Asam-Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin, stammen.

„Das hat kein Mensch geahnt. Und wir wissen bisher auch nicht, wie die Bilder hierher gekommen sind“, sagt Werner Attenberger (75), langjähriger Pfarrgemeinderatsvorsitzender im Hallo-Interview.

Werner Attenberger vor einem der Asam-Altarbilder.

Hier gelangen Sie zum ersten Teil: Hallo-Jahresrückblick 2021 für München West (Teil 1): Jugendzentrum, Stadtpark, Tram

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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