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Generalinstandsetzung und Umbau ab 2023 – Ziel sind Präsentations- und Arbeitsräume für Kreative

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Von: Ursula Löschau

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Links die Jutier-, rechts die Tonnenhalle von außen. Dazwischen wird eine Tiefgarage gebaut. Deren Deckel soll veranstaltungstechnisch nutzbar sein.
Links die Jutier-, rechts die Tonnenhalle von außen. Dazwischen wird eine Tiefgarage gebaut. Deren Deckel soll veranstaltungstechnisch nutzbar sein. © Archiv/Ursula Löschau

In wenigen Jahren soll es im Kreativquartier Kulturveranstaltungen geben. Ein Konzept seitens der Stadt steht schon, jedoch gibt es noch Probleme...

NEUHAUSEN In die denkmalgeschützten Hallen im Kreativquartier sollen voraussichtlich ab 2026 Künstler sowie Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft einziehen. Die dafür nötigen Arbeiten zur Generalinstandsetzung samt Umbau sollen Mitte 2023 starten. Die Gesamtkosten werden – Tiefgarage inklusive – mit 99,4 Millionen Euro veranschlagt. Darüber wurde der BA Neuhausen-Nymphenburg jetzt mit Vorliegen des Bauantrags von der Stadt informiert.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Nutzung der Hallen im Kreativquartier: Veranstaltungen für bis zu 1400 Personen sollen möglich sein

Das ist konkret geplant: Die Tonnenhalle wird laut Jennifer Becker vom Kulturreferat zu einem Arbeitsort für Künstler sowie Vertreter der Kultur- und Kreativwirtschaft. Wie Gudrun Piesczek (CSU), Vorsitzende des Bauausschusses im BA, erklärt, soll es im Erdgeschoss unter a

Neben Technik, Verwaltung und Produktion ist im ersten Stock ein weiterer, kleinerer Saal vorgesehen. Im Obergeschoss wird es Probebühnen geben. Bei Veranstaltungen sollen bis zu 1400 Personen die Halle nutzen können.

Die Tonnenhalle soll Kapazität für maximal 1400 Personenbieten. Beide Hallen sind frühere Industriebauten von 1926.
Die Tonnenhalle soll Kapazität für maximal 1400 Personenbieten. Beide Hallen sind frühere Industriebauten von 1926. © Archiv/Ursula Löschau

Die Jutierhalle soll „für die Produktion und Präsentation performativer Künste umgebaut werden“, fasst Becker zusammen. Laut Piesczek werde der Schwerpunkt bei Büro- und Ateliernutzung, Musikprobenräumen und Verwaltung liegen. Vorgesehen seien „Haus-in-Haus-Lösungen“ mit 58 Raummodulen à 20 Quadratmetern.

Die Jutierhalle soll Kapazitäten für bis zu 500 Nutzer und Besucher bieten.
Die Jutierhalle soll Kapazitäten für bis zu 500 Nutzer und Besucher bieten. © Archiv/Ursula Löschau

Die Tiefgarage wird nach den jetzt vorgelegten Plänen zwischen den Hallen entstehen und 99 Plätze bieten. Der Garagendeckel soll ebenfalls für kulturelle Zwecke genutzt werden können. Zufahrt und Anlieferung sollen nach Piesczeks Informationen über die Heßstraße erfolgen.

Die baulichen Ziele und Pläne hat der BA 9 grundsätzlich begrüßt. Zum Nutzungs- und Verkehrskonzept hat das Gremium noch einige Fragen. Diese sollen Vertreter der Stadt den Viertelpolitikern bei einem gesonderten Treffen möglichst bald beantworten. Unter anderem geht es um die Nachtruhe von 22 bis 7 Uhr. Bei Veranstaltungen mit 1400 Besuchern glaubt das Gremium nicht, dass das wirklich umsetzbar sein wird.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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