Betrunkener Wohnsitzloser

Horror-Fahrt mit der S-Bahn: Randalier beleidigt und bedroht Fahrgäste ‒ Doch eine Frau zeigt Zivilcourage

Eine Person hält einer Flasche Bier in einer S-Bahn in München.
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Ein betrunkener Randalierer bedrohte und beleidigte Fahrgäste in der S-Bahn. (Symbolbild)
  • Jonas Hönle
    vonJonas Hönle
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Weil eine Frau einschritt, als ein betrunkener Randalierer in der Münchner S-Bahn mehrere Fahrgäste bedrohte und einen rassistisch beleidigte, wurde sie beinahe zum Gewalt-Opfer.

Ein betrunkener Randalierer (44) bedrohte und beleidigte am Dienstag in einer Münchner S-Bahn mehrere Fahrgäste. Außerdem fuhr der Wohnsitzlose ohne Fahrschein und Corona-Maske.

Eine Frau aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck schritt ein, als der Mann einen Reisenden aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch beleidigte. Als sich der Wohnsitzlose kurz vor der Haltestelle Leinenfelsstraße auch noch eine Zigarette anzündete, beschwerte die Frau sich auch darüber. Daraufhin holte der Randalierer zum Schlag aus.

Frau zeigt Zivilcourage in Münchner S-Bahn - Randalierer bedroht und beleidigt Fahrgäste

In der S-Bahn Richtung Geltendorf befand zu diesem Zeitpunkt auch ein zivil reisender Beamter der bayerischen Landespolizei. Dieser konnte den Schlag noch rechtzeitig stoppen, indem er den Arm des Randalierers ergriff.

Der 44-Jährige wurde daraufhin einer alarmierten Streife der Bundespolizei übergeben.

Diese ermittelt nun wegen Bedrohung, versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen. Zudem erfolgt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz an die zuständigen Behörden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 44-Jährige die Wache freien Fußes verlassen.

Bundespolizei/jh

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