Überlastung der Straßen im Münchner Westen

Initiative prüft Klage - Forderung nach Tempo 30 für Eversbuschstraße und Tunnel-Einspruch

Bürger wollen notfalls für eine durchgängige Tempo-30-Beschränkung in der Eversbuschstraße klagen.
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Bürger wollen notfalls für eine durchgängige Tempo-30-Beschränkung in der Eversbuschstraße klagen.
  • Ursula Löschau
    VonUrsula Löschau
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Bürger in Allach wollen für die Eversbuschstraße mehr Verkehrssicherheit und fordern deswegen eine 30-er-Zone. Die Initiative ist von der Reaktion des BA enttäuscht.

Allach - Tempo 30 für die gesamte Eversbuschstraße: Das ist eine Kernforderung der Interessengemeinschaft Verkehrsberuhigung Allach-Untermenzing (IGVAU).

Die Bürger versprechen sich davon deutlich weniger Lärm und Schadstoffe sowie mehr Verkehrssicherheit an einer Straße mit viel Wohnbebauung und mehreren Schulen. Umso enttäuschter ist Sprecher Ansgar Pütz, dass der Bezirksausschuss Allach­Untermenzing diese Forderung nicht aktiv unterstützt und zunächst eine Machbarkeitsstudie von der Stadt angefordert hat.

Deren Ergebnisse will die IGVAU zwar abwarten, lässt aber keinen Zweifel an ihrer Entschlossenheit. „Sollte die Stadt die Machbarkeitsprüfung nicht bald positiv bestätigen, überlegen wir andere Wege – auch die gerichtlichen, wie die anderen IGs, die das durchgebracht haben“, kündigt Pütz mit Hinweis auf umgesetzte Tempo-30-Regelungen in der Pippinger, Allacher und Offenbachstraße an.

Und das ist nicht das einzige Konfliktthema: Die IGVAU warnt angesichts der mehrjährigen Sanierung des Allacher Autobahntunnels vor einer „ständigen Verkehrslawine Tag und Nacht mit erheblichen Lärm und Abgasemissionen“.

Pütz: „Wir sind nicht gegen einen sicheren Umbau, kritisieren aber die mangelnde Information der Anwohner durch den BA und die Stadt.“ Auf ihrer Internetseite (www.igvau.de) erklärt die Interessengemeinschaft:

„Die Autobahn GmbH will die für sich einfache Lösung und kümmert sich nicht um die Folgen, wie die Überlastung der Straßen im Münchner Westen.“ Die Bürger rufen dazu auf, die Einspruchsfrist bis 15. März zu nutzen.

ul

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