Ärger über Blockade

MVG schaltet Polizei ein – Baufahrzeuge behindern an der Federseestraße den Verkehr  

Regelmäßig blockieren Lastwagen und andere Baufahrzeuge die Federseestraße. In diesem Fall ist zwar Platz für den Bus, dafür ist auf dem Gehweg kaum ein Durchkommen.
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Regelmäßig blockieren Lastwagen und andere Baufahrzeuge die Federseestraße. In diesem Fall ist zwar Platz für den Bus, dafür ist auf dem Gehweg kaum ein Durchkommen.

Baufahrzeuge in der Federseestraße in München blockieren die Fahrspur. Für Autos ist kein Durchkommen mehr. Die MVG hat jetzt die Polizei eingeschalten.

  • Baufahrzeuge blockieren die Fahrspur an der Federseestraße in München.
  • Für MVG-Kunden und Autos ist die Verspätung ein großes Problem.
  • Die MVG hat jetzt die Polizei eingeschalten.

Das Neubaugebiet an der Henschelstraße sorgt für Ärger. Regelmäßig liefern dort zahlreiche Lastwagen vor allem morgens Baumaterial an. Zum Entladen bleiben sie auf der Federseestraße stehen und blockieren so eine Fahrspur. Dahinter warten schon weitere Baufahrzeuge. Die Schlange reicht um die Kurve bis auf die Henschelstraße

Für Autos und die Busse der Linie 162 ist dann kein Durchkommen mehr. Ein Fahrgast berichtet verärgert: „Es geht gar nichts mehr. Ich bin dann ausgestiegen und zu Fuß zum Lochhausener Bahnhof gelaufen. Die S-Bahn habe ich trotzdem verpasst. Und als ich in den nächsten Zug zehn Minuten später gestiegen bin, war noch kein Bus da.“ 

MVG schaltet Polizei München wegen Baustelle in der Federseestraße ein

Auch die MVG kritisiert die Situation: „Leider ist die Straße durch Lkws regelmäßig blockiert, dann gibt es kein Vorbeikommen. Freundliche Worte haben bisher nicht weitergeholfen. Der Baustellenverkehr muss anders organisiert werden“, fordert Sprecher Matthias Korte

Für Autos ist an der Federseestraße kein Durchkommen mehr.

Die MVG habe bereits die Polizei eingeschaltet und gehe nun noch auf das Kreisverwaltungsreferat zu. Bauherr Demos bedauert die Beeinträchtigungen: „Selbstverständlich ist es nicht Teil der Baustellenlogistik, dass Lkw den öffentlichen Verkehr blockieren“, teilt Sprecher Johannes Pilz mit. 

Allerdings sei der Platz auf den Baugrundstücken derzeit sehr begrenzt. „Trotz Absprachen mit den anderen im Baugebiet tätigen Projektentwicklern wird eine Beseitigung der Beeinträchtigungen nicht vollständig möglich sein“, so Pilz.

Andreas Schwarzbauer

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