Verwaltung informiert BAs

Stadt hält an Plänen fest: Die Erdbeerwiese bleibt Schulstandort - Feuerwache soll auf Sportgelände

Die Erdbeerwiese in Obermenzing-Untermenzing in München.
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Die Stadt hält an der Erdbeerwiese als Schulstandort fest. Die BAs stimmen sich bis Anfang 2021 ab.

Die Realschule entsteht auf der Erdbeerwiese, die Feuerwache West kommt wahrscheinlich auf das Sportgelände an der Von-Kahr-/ Professor-Eichmann-Straße.

Die Stadtverwaltung bleibt dabei: Der Neubau der Carl-Spitzweg-­Realschule soll auf der sogenannten Erdbeerwiese an der Weinschenkstraße und Bauseweinallee entstehen. Als Standort für die neue Feuerwache West wird weiter ein Teil des Sportgeländes an der Von-Kahr-/ Professor-Eichmann-Straße favorisiert.

Das ist das Ergebnis einer Besprechung der beteiligten Referate mit Vertretern der betroffenen Bezirksausschüsse Allach-Untermenzing (BA 23) und Pasing-Obermenzing (BA 21).

Diese werden sich nun zunächst nichtöffentlich in den Fraktionen und Unterausschüssen damit auseinandersetzen, bevor die BAs gemeinsam die Untersuchungsergebnisse und Vorschläge der Verwaltung diskutieren und die Öffentlichkeit beteiligen werden.

Das haben die Viertel-Chefs Frieder Vogelsgesang (CSU, BA 21) und Pascal Fuckerieder (SPD, BA 23) nach besagter Besprechung übereinstimmend auf Hallo-Anfrage erklärt.

Neubau der Carl-Spitzweg-­Realschule kommt auf die Erdbeerwiese

Im März hatten die BAs der Verwaltung eine Reihe von Prüfungsaufträgen erteilt. Vor allem ging es darum, ob es sowohl für die Schule als auch für die Feuerwache geeignete Alternativstandorte gibt. Im Viertel rund um die Erdbeerwiese stoßen die städtischen Pläne nämlich auf heftigen Widerstand (Hallo berichtete).

„Nach Auffassung von Planungs-, Bau- und Schulreferat sind die vorgeschlagenen Alternativstandorte aus jeweils unterschiedlichen Gründen aber nicht hinreichend für die erforderlichen Raumprogramme geeignet“, berichtet Vogelsgesang.

Zumindest sei die Planung soweit überarbeitet worden, dass „von dem zuerst massiven Bauprogramm einzelne Bausteine herausgenommen wurden“. Zufriedenstellend sei das Ergebnis aber noch nicht. „Trotz der umfangreichen Arbeiten der Planer zeigt sich, dass noch viele Fragen im Raum stehen, die eine Prüfung erfordern“, so der Vorsitzende des BA 21.

„Es wird noch viele Hausaufgaben an die Referate geben“, erklärt auch der BA-23-Chef. Für diese weiteren Prüfungsaufträge wollen sich die Viertelgremien bis Januar 2021 Zeit lassen. Bis dahin sollen auch Corona-geeignete Formate für eine intensive Bürgerbeteiligung entwickelt werden.

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