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Bücherbus in München mit Konzept und Angeboten für Schüler – doch viele Viertel-Stationen entfallen

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Von: Ursula Löschau

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Die Bücherbusse der Stadtbibliothek konzentrieren sich ab jetzt auf Grundschulen, die 14-tägig angefahren werden.
Die Bücherbusse der Stadtbibliothek konzentrieren sich ab jetzt auf Grundschulen, die 14-tägig angefahren werden. © Münchner Stadtbibliothek

Die Haltestationen für den Bücherbus der Stadtbibliothek werden künftig eingeschränkt. Es sollen demnach nur noch Grundschulen und Kitas angefahren werden.

Neuhausen Der offene Betrieb des Familien-Bücherbusses ist nach rund 70 Jahren Geschichte. Die Münchner Stadtbibliothek stellt das Angebot mit fünf Bussen rein auf die Versorgung von Grundschulen und Kindertagesstätten um. Das bestätigt Sprecher Klaus Dreyer auf Hallo-Anfrage.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Damit entfallen 16 von 17 Viertel-Stationen in 14 Stadtbezirken, unter anderem am Ackermannbogen (Schwabing-West) und am Lucia-Popp-Bogen in Obermenzing. Aber auch einige Grundschulen wie an der Albrechtstraße (Neuhausen) und im Münchner Norden werden nicht mehr angefahren, wenn der Bücherbus voraussichtlich noch im Mai wieder durchstartet.

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Corona-bedingt hat das bisherige Angebot jetzt über zwei Jahre lang pausiert. Nur die Schulen, die jetzt auch wieder angefahren werden, bekamen in der Zeit Medienpakete, Klassensätze und individuell zusammengestellte Buchpakete auf Wunsch geliefert. Im Zuge der Pandemie seien zum einen die öffentlichen Mittel knapper und zum anderen die Bildungsmöglichkeiten der Schulkinder eingeschränkt worden. „Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, unseren fünften Bücherbus, der bislang auch Quartiere ohne nahegelegene Bibliothek betreut hat, in einen reinen Grundschul-Bus umzuwandeln“, so Dreyer.

Hinzu kommt noch eine weitere Schwierigkeit: „Bedingt durch den Bücherbus-Umzug vom Gasteig an den neuen Standort in Neuperlach-Süd werden die Wege zu einer Vielzahl unserer Schulen deutlich länger. Aus diesem Grund müssen insgesamt zehn Schulen aufgegeben werden, weil die Wochenarbeitszeit hierfür nicht mehr ausreicht. Dies waren hauptsächlich Nachmittagsstationen wie die Albrechtstraße“, erläutert der Sprecher.

Künftig sollen die fünf Grundschul-Busse bis zu 30 000 Kinder, Lehrkräfte und Erzieher erreichen. Zu den 17 offenen Stationen kamen 2019, dem letzten Jahr, als es diese Tour noch gab, 1100 Kinder und Jugendliche sowie 1400 Erwachsene.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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