1. hallo-muenchen-de
  2. München
  3. München West

Kein Durchkommen für Landwirte: Ärger über parkende Autos im „Breiter Weg“

Erstellt:

Von: Ursula Löschau

Kommentare

Sven Wackermann und Georg Angermair (re.) im „Breiter Weg“: Dort darf schon jetzt nicht geparkt werden.
Sven Wackermann und Georg Angermair (re.) im „Breiter Weg“: Dort darf schon jetzt nicht geparkt werden. © Ursula Löschau

Viel Ärger und wenig Platz wegen parkenden Autos im „Breiter Weg“ in Obermenzing – Polizei erklärt: Für Parkende ist schon jetzt ein Bußgeld fällig.

Obermenzing - Der Name täuscht: So breit ist der „Breiter Weg“ in Obermenzing nicht, so dass es dort nicht häufig ziemlich eng werden kann. Vor allem dann, wenn am Fahrbahnrand geparkt wird und Landwirte mit ihren teils überbreiten Anbaugeräten auf diesem Weg zu ihren Felden kommen wollen. Für Letzteres – eine land- und forstwirtschaftliche Nutzung – ist die Verbindung zwischen der Pippinger Straße und der Autobahnunterführung auch vorgesehen. Außerdem ist sie als gemeinsamer Rad- und Fußweg mit dem Zusatz, dass Anlieger bis zu ihren Anwesen fahren dürfen, ausgewiesen.

Hallo München
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Kein Durchkommen für Landwirte: Ärger über parkende Autos im „Breiter Weg“

Der BA Pasing-Obermenzing will jetzt gewährleisten, dass die verbliebenen Landwirte im Viertel bei ihrer Arbeit nicht behindert werden, und fordert abschnittsweise ein absolutes Halteverbot. „Seit die Fahrbahn im Frühjahr geteert und ein befestigtes Bankett angelegt wurde, parken dort immer mehr Autos“, ärgert sich BA-Mitglied Georg Angermair (CSU).

Die örtliche Polizei verweist auf die Beschildung, wonach dort ohnehin nicht geparkt werden darf: „Das Befahren oder das Halten mit einem Kraftfahrzeug auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg ist mit 55 Euro Bußgeld bewehrt.“ Zusätzliche Halteverbotsschilder seien in der Straßenverkehrsordnung nicht vorgesehen.

Mit dem Hallo München-Newsletter täglich zum Feierabend über die wichtigsten Geschichten aus der Isar-Metropole informiert.

Auch interessant

Kommentare