Nach Vorbild Donnersbergerstraße

Parkplätze im Untergrund? BA lässt Tiefgaragen-Anlage für Wendl-Dietrich-Straße prüfen

Die Anwohnertiefgarage in der Donnersbergerstraße ist bisher die einzige vollautomatische Anlage dieser Art in München. Grund sind laut Stadt „die besonders hohen Investitionskosten“.
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Die Anwohnertiefgarage in der Donnersbergerstraße ist bisher die einzige vollautomatische Anlage dieser Art in München. Grund sind laut Stadt „die besonders hohen Investitionskosten“.
  • Ursula Löschau
    vonUrsula Löschau
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Rund um den Rotkreuzplatz sind die Parkplätze für Anwohner knapp. Nun lässt der BA prüfen, ob eine Anwohnergarage für die Wendl-Dietrichstraße möglich sei.

Neuhausen - Parkplätze für Anwohner unter der Fahrbahn: In der Donnersbergerstraße ist das seit 15 Jahren Normalität. Jetzt lässt der BA Neuhausen-Nymphenburg die Machbarkeit einer Anwohnertiefgarage für die Wendl-­Dietrich- und/oder die Winthirstraße prüfen. Ein entsprechender CSU-Antrag wurde in der jüngsten Sitzung beschlossen.

„Schon jetzt herrscht ein immenser Parkdruck auf das Viertel rund um den Rotkreuzplatz“, heißt es in der Begründung. Für die Rad- und Busspur in der Wendl-Dietrich-Straße, die derzeit noch in der Probephase ist, würden weitere Parkplätze wegfallen.

Zumindest dafür müsse Ersatz geschaffen werden, so die Antragsteller. Das Beispiel in der Donnersbergerstraße zeige, „wie man erfolgreich Parkplätze für Anwohner im Untergrund schaffen kann und dass diese angenommen werden“.

Grünen sind wenig begeistert - das sagt die Stadt

Die vollautomatische Anlage mit 284 Parkplätzen wurde mit Mitteln aus der Stellplatzablöse finanziert, 2006 eröffnet und wird von der Park & Ride GmbH München betrieben. Alle Plätze sind vermietet.

Die Grünen sind von dem Plan allerdings nicht überzeugt: „Wir denken, dass der durch die bevorrechtigte Busspur entstandene Verlust von Parkplätzen besser und schneller durch ein Nachsteuern im Parkraum­management gelöst werden kann“, sagt Viertel-Chefin und Grünen-Stadträtin Anna Hanusch und verweist zudem auf die Tiefgarage beim Kaufhof.

„Den Bedarf für eine zusätzliche Anwohnerparkgarage sehen wir nicht“, so Hanusch.

Der Antrag ging jetzt zur Prüfung ans neue Mobilitätsreferat. Sprecherin Christina Warta kann einem Ergebnis nicht vorgreifen, macht aber auf „sehr hohe Investitions- und auch Unterhaltskosten“ solcher Parksysteme aufmerksam.

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ul

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