Es bestand potentielle Lebensgefahr

Nach Streit: Münchnerin attackiert Münchner mit Messer - er musste verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden

Polizeieinsatz nach Messer-Attacke
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Polizeieinsatz nach Messer-Attacke

Eine Münchnerin hat im Verlauf eines Streits einen Münchner mit einem Messer angegriffen und verletzt. Der 49-Jährige musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

  • Eine 45-Jährige hat einen 49-Jährigen im Zuge eines Streits mit einem Messer angegriffen und verletzt
  • Der Münchner musste in ein Krankenhaus gebracht werden
  • Die Münchner Kriminalpolizei ermittelt

Am Mittwoch ist es in einer städtischen Notunterkunft in Aubing zwischen einem 49-jährigen Münchner und einer 45-jährigen Münchnerin zunächst zu einem verbalen Streit gekommen, der schließlich in eine körperliche Auseinandersetzung mündete.

Messer-Attacke in Aubing: 45-Jährige handelte aus Notwehr

Nach Angaben der 45-Jährigen wurde diese dabei vom 49-Jährigen geschlagen und gewürgt, weshalb sie ein Messer nahm und ihm damit in den Oberkörper stach.

Anschließend informierte sie den anwesenden Sicherheitsdienst, welcher den polizeilichen Notruf verständigte. Sofort wurden über zehn Streifen der Münchner Polizei zu der Örtlichkeit geschickt, um die Situation zu überprüfen.

49-Jähriger aufgrund der Verletzung in potentieller Lebensgefahr

Der 49-Jährige wurde durch einen Notarzt in ein Münchner Krankenhaus verbracht, wo er stationär behandelt wurde. Aufgrund der Verletzung bestand eine potentielle Lebensgefahr. Die Tatverdächtige wurde ebenfalls in ein Münchner Krankenhaus verbracht und ambulant behandelt.

Das Messer konnte am Tatort sichergestellt werden.

Staatsanwaltschaft München I bewertet Tat rechtlich als gefährliche Körperverletzung - Kriminalpolizei ermittelt

Von Seiten der zuständigen Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I wurde der Sachverhalt rechtlich als gefährliche Körperverletzung bewertet. Sie stellte aber keinen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls beim zuständigen Ermittlungsrichter.

Inwieweit der Stich mit dem Messer in den Oberkörper durch Notwehr gerechtfertigt war, muss noch durch weitere Ermittlungen des Kommissariats 25 der Münchner Kriminalpolizei geklärt werden.

Polizeipräsidium München/best

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