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Der Verkehr bewegt den Münchner Westen: Stimmen und Anträge aus der Bürgerversammlung

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Dass auf der Altostraße bald nichts mehr vorwärtsgeht, war eine Sorge auf der Bürgerversammlung.
Dass auf der Altostraße bald nichts mehr vorwärtsgeht, war eine Sorge auf der Bürgerversammlung. © Andreas Schwarzbauer

Bei der Bürgerversammlung waren Verkehr und Mobilität erneut die dominierenden Themen. Die Teilnehmer haben dabei vor allem die Straßen und Freiham im Blick.

Freiham - Der Verkehr bleibt das dominierende Thema in Aubing, Lochhausen und Langwied. Das hat die jüngste Bürgerversammlung gezeigt. Die Mehrheit der 24 Anträge und Anfragen beschäftigte sich damit. Uta Wagner wünschte sich eine Fahrradstraße, die entlang der Colmdorf- und Streitbergstraße sowie den Gößweinstein- und Aufseßerplatz zur Bodenseestraße führt. „Dort können die Kinder und alle Sportler gefahrlos bis zum ESV Neuaubing radeln“, meint sie.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Ergebnisse und Anträge aus der Bürgerversammlung: Verkehr und Freiham bleiben die dominierenden Themen

Außerdem forderte Wagner – wie schon seit 30 Jahren – eine Rampe am Aubinger Bahnhof. Als Provisorium bis zum viergleisigen Ausbau soll eine Rinne oder Schiene kommen, auf der die Bürger ihr Fahrrad hinauf- oder herunterschieben könnten. Stefanie Wolf vom Mobilitätsreferat entgegnete, dass die Rampe schon längst da sein könnte. Man habe dem Stadtrat den Bau als Vorabmaßnahme vor dem S4-Ausbau vorgeschlagen. Das Gremium habe stattdessen einen Wettbewerb zur Gestaltung des Bahnhofsumfeldes beschlossen.

Andreas Schweinzer forderte, die Anbindung von Freiham an Aubing für den Autoverkehr zu sperren. Die drei Varianten der Stadt, die eine neue Straße zur Eichenauer oder Altostraße vorsehen, würden dazu führen, dass sich der Verkehr unkontrolliert durch den Ortskern Aubing in Richtung Innenstadt bewegen würde. Die Mehrheit stimmte für den Antrag. Nicht überzeugen konnte er dagegen mit der Forderung, die Eichenauer Straße ab dem Parkplatz Aubinger Lohe für den Autoverkehr zu sperren. Auch ein Lastwagendurchfahrtsverbot in Aubing wollten die Bürger nicht.

Für das Areal an der Ubostraße 7 und 9 wünschte sich die Mehrheit einen Bebauungsplan. „Das sichert die angemessene Mitwirkung der Aubinger Öffentlichkeit“, begründete Antragssteller Johannes Ney. Andreas Kacinari vom Planungsreferat entgegnete, dass die Stadt bisher darauf verzichtet habe, weil dort kein neues Baurecht geschaffen werden soll. Zudem gebe es bereits für Teile des Gebiets, wie den geplanten Dorfplatz, eine umfassende Beteiligung.

Weitere Forderungen

• eine Unterführung anstelle der Ampel über die Bodenseestraße auf Höhe des S-Bahnhofs Freiham

• die Reduzierung der Straßenbeleuchtung an geeigneten Stellen, um Energie einzusparen

• die Eröffnung von Alten- und Servicezentren am Westkreuz, in Lochhausen und Freiham

• ein Kino, ein öffentliches Schwimmbad und eine Eislaufhalle für Freiham

• Maßnahmen gegen die Zustände an der Wertstoffinsel Mainaustraße

Weiteres zur Bürgerversammlung lesen Sie in den kommenden Ausgaben.

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