Nahversorger in Aubing

Eigentümer wollen keine Spielhalle an der Ubostraße

Das Gebäude des Rewe-Marktes in der Ubostraße ist zu alt.
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Seit Mai ist der Rewe an der Ubostraße Geschichte.

Nach der Schließung des Rewe-Marktes kursierten verschiedene Gerüchte. Stadtteilmanager Daniel Genée stellt klar, dass wieder ein Einzelhändler kommen soll

Spielhalle statt Nahversorger - so lautete ein Gerücht, das seit kurzem durch Aubing wabert. Ende April schloss der Rewe an der Ubostraße 61 zum Entsetzen vieler Anwohner. Stadtteilpolitiker und Bürger wünschen sich, dass sich dort wieder ein Lebensmittelhändler ansiedeln wird. Doch plötzlich verbreitete sich das Gerücht, dass dort eine Spielhalle öffnen werde.

„Das kann man eindeutig ins Reich der Fabeln verweisen“, sagt Stadtteilmanager Daniel Genée. „Die Eigentümer wollen auf jeden Fall wieder einen Lebensmittelladen haben." Zuletzt habe sich die unübersichtliche Eigentümerstruktur bereinigt, das erleichtere nun die Verhandlungen mit den Einzelhändlern.

Zum 1. Mai hatte der Rewe-Markt geschlossen. „Das Gebäude ist nicht mehr zeitgemäß und entspricht nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Supermarkt“, teilte die Sprecherin des Unternehmens, Ursula Egger, mit. Das Weiterbetreiben des Marktes sei auch nach einer Sanierung wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. 

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Das liegt nicht an der fehlenden Kundschaft. 

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