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Neue Leitung im ASZ Aubing: Angebot soll weiter ausgebaut werden

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Oliver Heymann übergibt die Leitung des Alten- und Servicezentrums Aubing an Astrid Maier.
Oliver Heymann übergibt die Leitung des Alten- und Servicezentrums Aubing an Astrid Maier. © Andreas Schwarzbauer

Oliver Heymann, der bisherige ASZ-Leiter, verlässt München – Seine Nachfolgerin Astrid Maier will das Angebot der Aubinger Einrichtung weiter ausbauen

Aubing - Astrid Maier ist die neue Leiterin des Alten- und Servicezentrums (ASZ) Aubing. Die 41-jährige Johanneskirchnerin hat zuvor elf Jahre lang im Selbsthilfezentrum München gearbeitet und will diese Erfahrungen nun für ihren neuen Posten nutzen: „Ich will die Besucher mit einbinden und schauen, ob sie selbst etwas auf die Beine stellen wollen“, sagt sie. Aber auch die digitalen Kompetenzen der Senioren will sie weiter stärken. „Da kommt man nicht drum herum.“

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Neue Leiterin im ASZ Aubing: Diese Angebot soll in der Einrichtung ausgebaut werden

Ihr Vorgänger Oliver Heymann hat dafür bereits einiges in die Wege geleitet. Es gibt einen monatlichen Medienstammtisch und eine Smartphone-Sprechstunde. „Wir haben eine Generation von Menschen, für die ein Computer immer noch etwas Fremdes ist. Sie werden aber mit einer Welt konfrontiert, die auf die Digitalisierung setzt“, sagt er. Dieser Trend habe sich durch Corona verstärkt. Daher sei der Bedarf an Beratung und Hilfe so hoch.

Heymann verlässt das ASZ nach etwas mehr als zweieinhalb Jahren. Aus privaten Gründen geht er nach Berlin zurück und wird dort in einem Kinder- und Jugendhilfezentrum arbeiten. Vom Konzept des ASZ ist er überzeugt: „Es bietet kreative Möglichkeiten, auf die Bedürfnisse der Zielgruppe vor Ort einzugehen und Probleme schnell und unbürokratisch zu lösen.“

Maier freut sich darauf. Sie ist vor allem von den vielfältigen Angeboten sowie den engagierten Mitarbeitern und Ehrenamtlichen in Aubing begeistert. „Jeden Tag ist irgendetwas los. Diese Lebendigkeit finde ich toll.“

Mehr Raum für Senioren

Das Bevölkerungswachstum im Stadtbezirk hält der scheidende Leiter des ASZ Aubing, Oliver Heymann, für eine große Herausforderung. „Wir merken seit einigen Jahren, dass unsere Einrichtung nicht mehr ausreicht.“ Daher sei eine Zweigstelle am Westkreuz angedacht. Da der geplante Neubau an der Friedrichshafener Straße aber noch dauere, hofft Heymann auf eine baldige Zwischenlösung. Und auch Freiham müsse man im Auge behalten. „Dort wird sich in den nächsten Jahren die Zahl der Senioren um ein Vielfaches erhöhen. Positiv sei der vorgesehene Seniorentreff an der Henschelstraße in Lochhausen. 

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