Versuchtes Tötungsdelikt

Psychisch Auffälliger attackiert Bekannten in Wohnwagen - Münchner schwer verletzt im Krankenhaus

Ein Banner mit Polizeiabsperrung. Im Hintergrund ist Polizei mit Blaulicht zu sehen.
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Die Polizei wurde zu einem versuchtem Tötungsdelikt in einem Wohnwagen gerufen.

Ein Münchner wurde von einem psychisch auffälligem Bekannten in seinem Wohnwagen attackiert. Der Mann kam mit schweren Stich- und Schnittverletzungen ins Krankenhaus.

Eine 43-jähriger Münchner rief am Samstag den Polizei-Notruf 110 und meldete einen Angriff auf ihn. Ein Bekannter habe ihn in seinem Wohnwagen in Lochhausen attackiert und schwer verletzt.

Umgehend fuhren Notarzt und Rettungsdienst, sowie mehrere Streifen der Polizei zum Tatort.

Der 43-Jährige kam mit zum Teil schweren Stich- und Schnittverletzungen an verschiedenen Körperregionen in ein Münchner Krankenhaus und musste stationär behandelt werden. Er befindet sich außer Lebensgefahr.

Gleichzeitig wurde eine Fahndung nach dem Tatverdächtigen eingeleitet. Dabei wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt.

Der Bekannte, ein 53-Jähriger mit Wohnsitz in München, konnte daraufhin in der Nähe des Tatortes festgenommen werden.

Psychisch auffälliger Münchner attackiert Bekannten in Wohnwagen - Mann schwer verletzt in Krankenhaus

Laut Polizei sind sowohl zum Hintergrund des Angriffs als auch zum genauen Tatablauf sind noch umfangreiche Ermittlungen erforderlich. Der Tatverdächtige machte zum Tatvorwurf keine Angaben.

Nachdem sich der Beschuldigte allerdings psychisch auffällig verhielt, wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft am 21.02.2021 psychiatrisch begutachtet. Aufgrund der Einschätzung des Sachverständigen erließ der zuständige Ermittlungsrichter auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I noch in den Nachmittagsstunden des Sonntag, 21.02.2021 einen Unterbringungsbefehl. Der Beschuldigte wurde daraufhin in ein psychiatrisches Krankenhaus verbracht.

Die Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts noch vor Ort übernommen.

Polizeipräsidium München/jh

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