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Stinkendes Chaos neben Allacher Mittelschule ‒ Eltern und Schüler fordern müllfreie Lösung

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Von: Andreas Daschner

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Bei der BA-Sitzung protestierten Elternbeirätin Daniela Albrecht (2. v.l.) sowie die Schüler (von links) Carolina, Moritz und Kristina gegen die Zustände an der Wertstoffinsel.
Bei der BA-Sitzung protestierten Elternbeirätin Daniela Albrecht (2. v.l.) sowie die Schüler (von links) Carolina, Moritz und Kristina gegen die Zustände an der Wertstoffinsel. © AD

Schluss mit dem täglichen Ekel-Parcours: Eltern und Schüler der Allacher Franz-Nißl-Mittelschule fordern die Verlegung der Wertstoffcontainer neben der Schule.

Allach - Die Schüler und Eltern von der Franz-Nißl-Mittelschule haben die Nase voll. Jede Menge Müll an den Wertstoffcontainern direkt neben dem Schulgelände machen den Schulweg zum Ekel-Parcours. Vom Gestank ganz zu schweigen. Das Fass zum Überlaufen brachten nun gefährliche Funde: Drogenspritzen. Schüler und Eltern fordern: Weg mit den Containern!

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Viel Ärger um Wertstoffcontainer an Franz-Nißl-Schule: Eltern und Schüler fordern Lösung

Bei der jüngsten Sitzung im BA Allach-Untermenzing machten die Vorsitzende des Elternbeirats, Daniela Albrecht, und drei Schüler ihrem Ärger Luft. „Das ist eine Frechheit, direkt neben der Mittelschule“, sagte Albrecht.

Die abgelagerten Mülltüten würden Insekten und Ratten anlocken, der Lärm beim Einwurf von Glas störe den Unterricht. Die Leute, die den Müll bringen, parken Schuleinfahrt und Bushaltestelle zu. „Es sind schon Fahrradreifen und Schuhe kaputtgegangen“, ergänzte Schülersprecherin Kristina. Und nicht zuletzt versperren die Müllablagerungen oft den Schulweg, die Kinder müssen auf die Straße ausweichen.

Die Wertstoffcontainer an der Franz-Nißl-Straße stehen direkt neben dem Zaun des Schulgeländes.
Die Wertstoffcontainer an der Franz-Nißl-Straße stehen direkt neben dem Zaun des Schulgeländes. © Elternbeirat

Müll-Problem neben Allacher Mittelschule: BA berät über neuen Standort

Vermüllte Wertstoffinseln sind im Stadtbezirk zwar kein neues Problem. Aber Florian Wimmer (CSU) musste eingestehen: „Das ist in der Tat der schlimmste Sammelplatz.“ BA-Chef Pascal Fuckerieder (SPD) habe schon beobachtet, dass die Menschen dort häufig sogar ihren Hausmüll abstellen, Victor Agerer (CSU) plädierte für höhere Bußgelder, um die Müllsünder abzuschrecken.

Albrecht würde die Container am liebsten an einem anderen Standort sehen – zum Beispiel auf einer Fläche nahe des Bittl Sportgeschäfts an der Georg-Reismüller-Straße. Ob die genutzt werden kann, war laut Fuckerieder aber nicht klar: „Da müssten wir die Eigentumsverhältnisse prüfen.“ Auf jeden Fall will sich der BA-Chef an den zuständigen Entsorger Remondis wenden, um das Problem zu besprechen. Kurzfristig schlug Wimmer vor, dass die Schüler ein Plakat mit einem Appell aufstellen sollen. „Da der Schulgrund direkt neben den Containern liegt, würde das sicher gesehen.“

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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