Kein Verkehrskollaps

Drei Anträge zur Lage am Leonrodplatz für Radler, Auto- und Busnutzer

Der Betrieb im Strafjustizzentrum wird sich auf die Verkehrslage am Leonrodplatz auswirken.
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Der Betrieb im Strafjustizzentrum wird sich auf die Verkehrslage am Leonrodplatz auswirken.

Das neue Justizzentrum wird mehr Leute zum Leonrodplatz bringen. Der BA Neuhausen-Nymphenburg hat jetzt Pläne gegen ein mögliches Verkehrschaos vorgeschlagen.

Eine Anwohnertiefgarage, mindestens 100 weitere Fahrradstellplätze und die Verlängerung der Buslinie 62 vom Rotkreuzplatz bis zum Ackermannbogen: Diese drei FDP-Anträge hat der BA Neuhausen-­Nymphenburg jetzt jeweils einstimmig beschlossen. Ziel des Forderungspakets: Ein Verkehrskollaps am Leonrodplatz soll verhindert werden.

„Mit dem geplanten Strafjustizzentrum am Leonrodplatz und den Veränderungen im Kreativ­quartier gehen wir davon aus, dass der Verkehr dorthin in den kommenden Jahren zunehmen wird. Wir möchten jetzt schon Ideen einbringen, damit das ein oder andere Problem dadurch am besten gar nicht erst aufkommt“, erklärt Felix Meyer, BA-Mitglied und Vorsitzender der FDP Neuhausen-Nymphenburg.

Felix Meyer (FDP)

Neues Justizzentrum am Leonrodplatz: So soll ein Verkehrschaos verhindert werden

Nach Meyers Informationen werden im Strafjustizzentrum 1300 Beschäftigte arbeiten. Dazu kommen Prozessbeteiligte und Besucher. Die Tiefgarage der Einrichtung soll laut FDP-Sprecher 400 Plätze aufweisen. Damit ist für ihn klar, dass der Parkdruck im Umfeld steigen wird und auch durch die Parklizenzbereiche dort nicht beseitigt werden kann.

„Um die Parkplätze vor allem für die Anwohner auch bereitzuhalten, soll eine Anwohnertiefgarage wie in der Donnersbergerstraße für den Leonrod­platz geschaffen werden“, heißt es in dem Antrag.

Auch für Fahrräder werden laut Meyer die Stellplätze noch knapper. Er erklärt: „Damit auch bei einem in Zukunft deutlich höheren Radverkehrsaufkommen genug Abstellmöglichkeiten bereitstehen, sollten wir schon heute die notwendige Radl-Park-Infrastruktur vor Ort schaffen.“

Nicht zuletzt soll auch die Busanbindung am Leonrodplatz verbessert werden. Der Vorschlag: eine direkte Verbindung zur S-Bahn durch eine Verlängerung der Buslinie 62.

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