„Ich war völlig erschüttert“

Verwüstungen im Blumenbeet

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Christine Kell ist fassungslos: Ihr Blumenbeet ist völlig zerstört.

Lochhausen – Der Garten der Lochhauserin Christine Kell wurde hemmungslos mit Stöcken bombardiert – Sie hat die örtlichen Grundschüler unter Verdacht – Hallo hat nachgehakt

Christine Kell ist den Tränen nahe, als sie vor ihrem Blumenbeet steht. Liebevoll hat die Lochhauserin Gartenzwerge und Tonfiguren zwischen den Pflanzen drapiert. Nun bietet sich ihr ein Bild der Zerstörung. Es hagelte unzählige Stöcke und Äste auf das Beet. Sie liegen dort kreuz und quer und haben Löcher in einige Figuren geschlagen. Ein kleines solarbetriebenes Häuschen wurde komplett zerschmettert.

Kell war tagsüber unterwegs und als sie nachmittags heimkam, habe sie das zerstörte Beet vorgefunden. „Ich war völlig erschüttert“, sagt sie. „Es geht mir nicht um den Sachschaden, sondern um diese Gemeinheit.“ Kell investiert viel Zeit in ihren Garten. Zu Ostern baut sie ein kleines Osterdorf auf. Ihre Fenster dekoriert sie zu St. Martin und Weihnachten festlich. Nachbarn und Passanten bewundern regelmäßig ihre Arrangements. Und nun ist alles kaputt.

Schulleiterin schließt aus, dass es ihre Kinder waren

Kell hat bereits einen Verdacht: Direkt an ihr Grundstück grenzt der Pausenhof der Grundschule am Schubinweg an. In der Vergangenheit habe es schon häufiger Ärger mit den Schülern gegeben.„Es gab ständig Vorfälle.“ Die Kinder hätten Steine auf das Dach ihres Schuppen geworfen, Zaunlatten herausgerissen und ihre Blumen zerstört – allerdings nie in diesem Ausmaß.

Kell habe auch schon mit Schulleiterin Ursula Essigkrug gesprochen. „Sie hat ausgeschlossen, dass es die Schüler waren und ließ mich gar nicht zu Wort kommen.“ Kell fühlt sich von Essigkrug nicht ernst genommen. Auf Hallo-Nachfrage wollte sich die Rektorin nicht äußern. Immerhin ist die Ecke des Pausenhofs, die an Kells Blumenbeet grenzt, inzwischen abgesperrt. Außerdem habe ihr Essigkrug zugesagt, dort einen Busch zu pflanzen, sodass die Schüler nicht mehr so einfach an den Zaun kommen, so Kell.

Andreas Schwarzbauer

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