Tür auf für den neuen S-Bahn-Kiosk

S-Bahn-Station Lochhausen erhält nach drei Jahren wieder eine Verkaufsbude

Der Lochhauser Joachim Krämer rüttelt schon mal an der Tür: An diese Stelle des S-Bahnhofs in seinem Stadtteil soll im zweiten Quartal dieses Jahres ein Kiosk einziehen.
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Der Lochhauser Joachim Krämer rüttelt schon mal an der Tür: An diese Stelle des S-Bahnhofs in seinem Stadtteil soll im zweiten Quartal dieses Jahres ein Kiosk einziehen.
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Mitte 2014 hat der letzte Kiosk am S-Bahnhof Lochhausen dichtgemacht. Doch das ändert sich bald: Bald wird darin in den nächsten drei Monaten ein neues Standl mit Backladen eröffnen.

Joachim Krämer findet deftige Worte für seine Freude: „Endlich mal ein Schritt, der Lochhausen nicht wie den Arsch der Stadt München behandelt!“ Der 75-Jährige, ein alteingesessener Lochhauser, meint eine Nachricht, die Hallo durch Nachfrage bei der Deutschen Bahn erfahren hat: Der S-Bahnhof Lochhausen bekommt nach drei Jahren wieder einen Kiosk. Die letzte Verkaufsbude hatte dort 2014 dichtgemacht.

Immer wieder hatten sich in der Vergangenheit Lochhauser Bürger wie Joachim Krämer für einen neuen Kiosk an ihrer Bahnstation starkgemacht, etwa, indem sie an den Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied schrieben. „Schließlich war das ja immer eine tolle Einrichtung“, sagt Krämer. „Man konnte sich hier früher immer etwas zu trinken oder zu lesen kaufen. Sonntags habe ich mir da auch öfter mal eine frische Brezn geholt.“

Das kann Krämer nun bald wieder tun. Von der Bahn heißt es: „Wir haben einen neuen Betreiber gefunden und gehen davon aus, dass ein neuer Backshop mit Kiosk im zweiten Quartal 2017 eröffnen wird.“

So sehr Krämer sich darüber freut, sosehr missfällt ihm, dass am S-Bahnhof nicht auch Toiletten eröffnet werden sollen. „Die gab es ja in dem alten Kiosk“, erzählt Krämer. „Und die wären auch dringend nötig, weil manche Leute hier in der Station einfach in die Ecken pinkeln – widerlich!“

In Sachen Klo winkt die Bahn jedoch ab: In Lochhausen eines zu bewirtschaften, das lohne sich nicht. Christopher Beschnitt

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