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Gefährlicher „Spielplatz“

Depotplatz: Lochhauserin kritisiert herumliegendes Baumaterial

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Alexandra Mohr hofft, dass sich kein Kind an den Baumaterialien verletzt.

Lochhausen – Aufgetürmte Betonplatten, Europaletten, Unrat... Was sich für viele Grundschüler scheinbar als „Spielplatz“ anbietet, bereitet Anwohnerin Alexandra Mohl große Sorgen...

Kinder klettern auf wackeligen Türmen aus Bodenplatten und Europaletten mit rostigen Nägeln herum. Abgesichert sind die Baumaterialien am Depotplatz an der Ecke von Schussenrieder Straße und Schubinweg in Lochhausen nicht. 

„Es ist ein toller Abenteuer-Spielplatz für die Kinder, die dort jeden Tag auf dem Weg zur Grundschule vorbeikommen“, sagt Anwohnerin Alexandra Mohl ironisch. „Aber es ist einfach sehr gefährlich, dort zu spielen“, so Mohr weiter. 

Seit Weihnachten lägen die Baumaterialien dort herum. „Es kümmert sich niemand darum“, sagt Mohr.

„Das Betreten einer Baustelle ist grundsätzlich jedermann untersagt – ganz besonders gilt dies für Kinder, die die möglichen Gefahren nicht einzuschätzen wissen“, teilt Ingrid Scholz, Sprecherin des Baureferats, mit. Das Baureferat habe inzwischen die Sicherung beziehungsweise der Abtransport der Baumaterialien veranlasst.

Mohr ärgert sich zudem, dass der versprochene Quartiers­platz weiter auf sich warten lässt. Kurz vor Weihnachten seien die Arbeiten gestartet und kurz darauf wieder eingestellt worden. „Sie haben nur ein bisschen Sand aufgeschüttet, die Schrottautos entfernt und den Platz befestigt, sodass niemand mehr reinfahren kann. Aber es sieht immer noch furchtbar aus, weil so viel Müll herumliegt“, so Mohr.

Bis Mitte Mai soll im südlichen Teil ein Platz mit vier Bäumen und einer Bank zum Verweilen entstanden sein, verspricht Scholz.

Andreas Schwarzbauer

Langer Ärger um den Depotplatz

Eigentlich hätte der Bauträger den Platz anlegen müssen. Jahrelang passierte nichts, der Platz vermüllte. Schließlich entschied die Stadt, tätig zu werden und die Kosten in Rechnung zu stellen.

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