Ausstellung zum 30-jährigen Stadtteilzentrum-Jubiläum

Stadtbibliothek Laim zeigt, was in Büchern vergessen wird

So viele Fundstücke: Bibliotheksleiterin Eva Fetzer, Monika Hofer und Dagmar Kleinhans (v.r.) betrachten die Ausstellung.
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So viele Fundstücke: Bibliotheksleiterin Eva Fetzer, Monika Hofer und Dagmar Kleinhans (v.r.) betrachten die Ausstellung.
Bunte Werke von kleinen Künstlern: „Lieber Christiano Ronaldo, du du bist der beste Fußballspieler“, schreibt der neunjährige Azur in einem Brief an sein Idol und bittet um ein Foto. Das Bild hat er wohl nie bekommen – den der Brief mitsamt Zeichnung ist in einem Buch liegen geblieben. Wie so viele Kinderbilder. „Das ist auch für uns immer wieder nett, gerade wenn die Rechtschreibung noch nicht stimmt“, findet Mitarbeiterin Monika Hofer. Viel Liebe und Fantasie steckt in jedem Kunstwerk – egal ob es ein großer Schmetterling, bunte Herzen oder zwei Fische auf Schatzsuche im Meer sind, die die kleine Sina für ihren Papa gemalt hat.
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Bunte Werke von kleinen Künstlern: „Lieber Christiano Ronaldo, du du bist der beste Fußballspieler“, schreibt der neunjährige Azur in einem Brief an sein Idol und bittet um ein Foto. Das Bild hat er wohl nie bekommen – den der Brief mitsamt Zeichnung ist in einem Buch liegen geblieben. Wie so viele Kinderbilder. „Das ist auch für uns immer wieder nett, gerade wenn die Rechtschreibung noch nicht stimmt“, findet Mitarbeiterin Monika Hofer. Viel Liebe und Fantasie steckt in jedem Kunstwerk – egal ob es ein großer Schmetterling, bunte Herzen oder zwei Fische auf Schatzsuche im Meer sind, die die kleine Sina für ihren Papa gemalt hat.
Spiel, Spaß und Kochrezepte: Über Yu-Gi-Oh-Karten haben unzählige Kinder knallhart verhandelt. Da verwundert es, dass einige auch in Büchern vergessen wurden. Genauso wie Skatkarten, Fußballsammelkarten oder Monopoly-Geld. „Wir haben auch schon ein Spielzeugauto gefunden“, erzählt Dagmar Kleinhans. „Da wundert man sich, warum bei der Rückgabe nicht aufgefallen ist, dass das Buch so dick ist.“ Was für Kinder Spielsachen sind, sind für Erwachsene zum Beispiel Wiesnmarken oder Rezepte: So kann man lernen, wie ein bunter Getreidesalat oder ein Rehrücken, ein in den 60er Jahren beliebter Kuchen, zubereitet wird.
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Spiel, Spaß und Kochrezepte: Über Yu-Gi-Oh-Karten haben unzählige Kinder knallhart verhandelt. Da verwundert es, dass einige auch in Büchern vergessen wurden. Genauso wie Skatkarten, Fußballsammelkarten oder Monopoly-Geld. „Wir haben auch schon ein Spielzeugauto gefunden“, erzählt Dagmar Kleinhans. „Da wundert man sich, warum bei der Rückgabe nicht aufgefallen ist, dass das Buch so dick ist.“ Was für Kinder Spielsachen sind, sind für Erwachsene zum Beispiel Wiesnmarken oder Rezepte: So kann man lernen, wie ein bunter Getreidesalat oder ein Rehrücken, ein in den 60er Jahren beliebter Kuchen, zubereitet wird.
Kuriose Einmerker: Alte Eintrittskarten für Konzerte, Fußballspiele oder Attraktionen, Flug- und Zugtickets oder Einkaufsrechnungen: Eignet sich alles hervorragend als Lesezeichen – und wird oft in Büchern vergessen. Genauso wie Postkarten aus aller Welt. „Ob sie beschrieben sind, ist gemischt“, berichtet Dagmar Kleinhans. Natürlich finden die Bibliotheksmitabeiter auch echte Lesezeichen: Manche davon besonders schön gestaltet, zum Beispiel aus Holz.
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Kuriose Einmerker: Alte Eintrittskarten für Konzerte, Fußballspiele oder Attraktionen, Flug- und Zugtickets oder Einkaufsrechnungen: Eignet sich alles hervorragend als Lesezeichen – und wird oft in Büchern vergessen. Genauso wie Postkarten aus aller Welt. „Ob sie beschrieben sind, ist gemischt“, berichtet Dagmar Kleinhans. Natürlich finden die Bibliotheksmitabeiter auch echte Lesezeichen: Manche davon besonders schön gestaltet, zum Beispiel aus Holz.

Laim: Ein Spielzeugauto als Lesezeichen - diese und andere Kuriositäten sind in einer Ausstellung in der Stadtbibliothek Laim zu sehen.

Lesezeichen, Postkarten, Eintrittskarten oder Kinderzeichnungen: Wenn die Mitarbeiter der Stadtbibliothek Laim die zurückgegebenen Bücher kontrollieren, ist es für sie jedes Mal eine Überraschung, was sie darin finden. Die kuriosesten, lustigsten und schönsten Fundstücke zeigen sie jetzt in einer Ausstellung.

„Es bleibt schon viel liegen“, sagt Bibliotheksleiterin Eva Fetzer. Die Fundstücke heben die Mitarbeiter auf, bei Geld oder Wertgegenständen rufen sie die Leser an. „Das sind dann oft Kinder, die sich freuen, wenn sie ihr Taschengeld wieder bekommen“, erzählt Mitarbeiterin Monika Hofer. Ansonsten werden die Sachen nur selten wieder abgeholt, auch private Fotos nicht. „Vielleicht ist es manchen peinlich“, vermutet Mitarbeiterin Dagmar Kleinhans. „Dabei freuen wir uns, wenn jemand seine persönlichen Erinnerungen wieder bekommt.“
C. Schuri

Fest zum 30-jährigen Bestehens des Stadtteilzentrums

Die Ausstellung ist in der Stadtbibliothek Laim anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Stadtteilzentrums Laim, Fürstenrieder Straße 53, zu sehen. Das Gebäude nutzen die Volkshochschule und die Stadtbibliothek gemeinsam. Zum Jubiläum veranstalten beide Institutionen am Samstag, 1. Juli, ein großes Fest. Von elf bis 21 Uhr gibt es ein Kasperl-

theater, einen Flohmarkt, Musikkabarett, Mitmachaktionen und Spiele. Ab 19 Uhr spielt die Band „Cellar‘s Best“ Coverrock. Der historische Verein Laim zeigt bis Freitag, 22. September, eine Ausstellung über die Geschichte der Bibliothek.

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