Hotelgasthof Zur Post

Kultursaal für Pasing im neuen Alten- und Servicezentrum

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Das Gebäude mit dem Hotelgasthof "Zur Post" wird bald abgerissen. Damit fällt ein Kultursaal für Pasing weg. 

SPD macht Vorschlag, der gleichzeitig den Platzmangel im ASZ lösen und das Fehlen eines Kultursaals in Pasing beheben könnte

Die SPD will den Kultursaal für Pasing in ein neues Alten- und Servicezentrum (ASZ) integrieren. Das schlug die Fraktion im Pasinger Bezirksausschuss vor.

Kultursaal wäre in guten Händen

Fraktionssprecherin Konstanze Söllner-Schaar sagte: „Das ASZ würde gut ins Erdgeschoss des geplanten Neubaus am Standort des Hotelgasthofs zur Post passen. Es wäre auch Raum für einen Bürgersaal, der dort in guten Händen wäre.“ Anstelle des Hotelgasthofs will der Eigentümer an der Bodenseestraße Wohnungen bauen. Dadurch würde der Pasinger Bürgersaal mit seinen 350 Plätzen wegfallen. Gleichzeitig klagt das Pasinger ASZ über zu wenig Platz (Hallo berichtete)

Wenn das ASZ dort einzieht und gleichzeitig einen großen Versammlungssaal bekommt, wären zwei Probleme auf einmal gelöst. Das ASZ und der Eigentümer können sich diese Lösung grundsätzlich vorstellen. Auch ein eigener Zugang zum Bürgersaal wäre möglich. Eine Gastronomie für den neuen Bürgersaal gäbe es zwar nicht, aber eine Küche wäre vorhanden. 

CSU-Fraktion stimmt zunächst nicht zu

Die CSU-Fraktion fühlte sich von diesem Vorschlag überrumpelt. Maria Osterhuber-Völkl gab zu bedenken, dass sich der Bauherr diese Lösung teuer bezahlen lassen würde. Sie selbst liebäugele weiterhin mit einem größeren Saal im Kopfbau. Man müsse den SPD-Vorschlag erst genau durchdenken. Die CSU plädierte daher für eine Vertagung und wollte stattdessen kurzfristig um Informationen zum Verhandlungsstand mit dem Eigentümer des Gasthofs Zur Post. 

Söllner-Schaar war damit nicht glücklich. Sie wünschte sich ein rasches Vorgehen: „Das Problem ist, dass wir nicht massenhaft Zeit haben. Der Bauherr hat bereits einen Bauantrag mit Büros im Erdgeschoss eingereicht. Der Umbau startet bis Ende des Jahres.“ 

Andreas Schwarzbauer

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