Buchprojekt

„Keine Abrechnung mit Bauherren“

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Franz Schröther und Ruth Breitkopf, die die aktuellen Fotos gemacht hat, mit einer der Ausstellungstafeln.

Geschichtswerkstatt zeigt Veränderungen im Viertel in einem neuen Buch plus Foto-Ausstellung

Das Gesicht der Stadtteile Neuhausen und Nymphenburg hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm verändert. Wie sehr, das zeigt und dokumentiert die Geschichtswerkstatt Neuhausen in ihrem neuen Buch „Neuhausen-Nymphenburg einst und jetzt – ein Vergleich in Bildern Band 2“ und in einer begleitenden Fotoausstellung. Diese ist ab Donnerstag, 21. November, in der Stadtbibliothek Neuhausen an der Nymphenburger Straße 171a zu sehen. 

Hier sehen Sie einige Beispiele für den Wandel.

100 Fotos und Postkarten aus den Jahren 1890-1945

„Das ist keine Abrechnung mit den Bauherren. Wir wollen nicht lamentieren, dass im Lauf der Zeit Gebäude abgerissen und neue gebaut werden. Aber wir wollen daran erinnern, wie es hier vor 100 Jahren oder noch vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen hat“, fasst Franz Schröther, Vorsitzender der Geschichtswerkstatt, zusammen. Dazu stellt der Verein 100 Fotos und Postkarten überwiegend aus den Jahren 1890 bis 1945 aktuellen Aufnahmen von denselben Orten gegenüber. Gleichzeitig schreibt die Geschichtswerkstatt damit ein Erfolgskonzept fort. 

2012 erschien bereits der erste Foto-Band mit Vergleichen einst und jetzt. Band zwei biete nun die Chance, auf 212 Seiten „noch nie veröffentlichtes Material“ sowohl aus dem Fundus des Vereins als auch aus dem Stadtarchiv zu zeigen. Es ist zudem das 20. Buch der Neuhauser Stadtteilhistoriker. Die Ausstellung ist bis Freitag, 27. Dezember, bei freiem Eintritt zu den Öffnungszeiten der Bücherei zu sehen. Am Mittwoch, 27. November, ab 19.30 Uhr erzählt Schröther Interessantes zu den abgebildeten Orten. 

ul

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