Großbrand beim FC Teutonia

Feier endet mit Feuer

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Ein Großbrand in der Nacht zum Sonntag zerstörte große Teile des Vereinsheims des FC Teutonia.

Mit einem Großfeuer endete in der Nacht zum Sonntag die Weihnachtsfeier des FC Teutonia an der Schwere-Reiter-Straße. Menschen wurden nicht verletzt.

Schlimme Bescherung für den FC Teutonia: Die Weihnachtsfeier des Fußballvereins ging dem Ende zu, als Gäste am Sonntag gegen 0.30 Uhr bemerkten, wie starker Qualm aus dem Umkleidebereich des Vereinsheims an der Schwere-Reiter-Straße drang. Die noch etwa 60 anwesenden Vereinsmitglieder versuchten zunächst selbst, den Brand zu löschen. Dieser hatte sich aber schon zu weit auch auf Teile des Dachstuhls, die sanitären Anlagen und die Gaststätte ausgebreitet.

Großbrand bei Teutonia

 © Fotos: FC Teutonia
 © Fotos: FC Teutonia

Die alarmierte Feuerwehr musste aufgrund der starken Rauchentwicklung im Umkleide- und Dachbereich des Vereinsgebäudes auch Atemschutztrupps einsetzen. Der Dachbereich musste großflächig geöffnet werden, um an weitere Glutnester heranzukommen. "Die Feuerwehr betreute die frierenden Gäste, die ihre Jacken im Kabinentrakt abgelegt hatten, in ihrem Großraumrettungswagen", berichtet der Verein in einer Pressemitteilung. Verletzt wurde niemand.

Der Sachschaden wird nach dem jetzigen Ermittlungsstand auf mindestens 250 000 Euro geschätzt. Angaben zur Brandursache gibt es noch nicht. Brandermittler sind im Einsatz. "Der Kabinentrakt wird abgerissen und neu gebaut werden müssen, wie auch ein Teil des Dachstuhls. Der Gastraum wurde weniger in Mitleidenschaft gezogen", teilt Vereinschef Klaus Neuner mit. Aus Sicherheitsgründen ist das Betreten des Vereinsheims derzeit strengstens untersagt. "Es besteht akute Einsturzgefahr", so der Vorstand. 

Der FC Teutonia ist mit knapp 700 Mitgliedern und 30 Fußballmannschaften, davon 20 Juniorenmannschaften, einer der größten Fußballvereine München. Er steht nun vor einer Herkulesaufgabe. "Bis zum Rückrundenstart im März müssen Umkleidekabinen, sanitäre Anlagen und die Gastwirtschaft wieder aufgebaut, beziehungsweise funktionsfähig sein. Die Vereinsmitglieder werden jetzt gemeinsam anpacken", sagt Neuner. Allerdings hofft der Verein auch auf Unterstützung und schnelle Hilfe durch den Bayerischen Fußball-Verband, die Stadt München und den Freistaat. "Damit der Ball bald wieder rollt und die Fußballheimat wieder aufgebaut ist", betont Klaus Neuner.

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