Sportanalge an der Hanebergstraße

Kicker tappen im Dunkeln

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Länger Licht gefordert: FT Gern kämpft um gleiche Möglichkeiten wie auf den Bezirkssportanlagen.

Es ist schon passiert, dass bei abendlichen Punktspielen auf dem Gelände der FT Gern an der Hanebergstraße 1 das Licht ausgegangen ist, bevor die Begegnung beendet war. „Die Spiele mussten dann wiederholt werden“, sagt Michael Franke (Foto oben), Vorsitzender des Vereins. Der 51-Jährige fordert deshalb, dass die Flutlichtanlage abends länger betrieben werden darf, von jetzt 21.15 bis mindestens 22 Uhr. So lange sollen nach einem aktuellen Stadtrats-Beschluss künftig auch die Lichter auf den Bezirkssportanlagen brennen. „Eine Gleichbehandlung wäre hier einfach nur fair. Wir haben doch dasselbe Ziel und wollen die knappen Sportflächen optimal und möglichst effizient nutzen“, so Franke.

Bei abendlichen Spielen auf dem Kunstrasenfeld der FT Gern müssen die Spieler beachten, dass um 21.15 Uhr das Licht ausgeht.

Unterstützung bekommt er dabei vom Bezirksausschuss (BA) Neuhausen-Nymphenburg. Einstimmig hat das Gremium jetzt beschlossen, die Beleuchtung auf dem Gerner Fußballfeld sogar bis 22.15 Uhr zu erlauben. „Rein räumlich kann sich der Verein nicht mehr weiter entwickeln, so dass andere Maßnahmen greifen müssen“, heißt es in der Begründung des CSU-Antrags.

„Wir bemühen uns schon um kurze Pausen und hoffen, dass es ja keine Nachspielzeit gibt“, sagt Franke. Doch damit lässt sich das Problem nicht lösen. Durch Termine und Verpflichtungen in Schule und Beruf kämen Trainer und Spieler der 22 Jugendmannschaften der FT Gern kaum noch vor 17 Uhr auf den Platz. Nach der Jugend wollen dann jeweils auch die sieben Erwachsenen-Teams spielen. Das sei nur zu schaffen, wenn der Platz abends länger nutzbar sei, erklärt Franke.

Da die Vereins- keine Bezirkssportanlage ist, fällt sie nicht unter den neuen Stadtratsbeschluss. Für die Genehmigung ist nach Auskunft aus dem Referat für Bildung und Sport das Kommunalreferat zuständig. ul

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