Welche Probleme Kinder an der Schussenrieder Straße haben

Gefährlicher Schulweg für Lochhauser Kinder

+

Es ist jedes Mal ein Wagnis: Viele Lochhauser Kinder müssen täglich die Schussenrieder Straße überqueren, um zu ihrer Grundschule zu kommen. Das ist nicht leicht, weil die Seitenränder meist völlig zugeparkt sind. Was die Stadt nun tun will, lesen Sie hier.

Es ist wie Verstecken spielen, nur unfreiwillig: Wenn die Kinder der Grundschule am Schubinweg und der Kindertagesstätte an der Schussenrieder Straße morgens und mittags auf dem Hin- oder Heimweg sind, kommen sie kaum über die Schussenrieder Straße. Denn deren Ränder sind dann meist zugeparkt. „Wir müssen uns immer zwischen den Autos durchquetschen“, klagt Vincent (8). „Das ist gefährlich, weil uns die Autofahrer auf der Straße dann nicht sehen können“, erklärt Andi (9).

Eltern fordern nun Abhilfe. „Leider ist das Problem teils hausgemacht, da viele Eltern zu den Parkern zählen“, sagen Karsten Schmid und Andreas Rieger, die Elternbeiräte von Schule und Kita. Weil direkte Ansprachen kaum was gebracht hätten, sehen die Väter nun die Stadt in der Pflicht. „Halteverbote und ein Zebrastreifen wären gut“, meint Schmid. „Eine Einbahnstraßen-Regelung könnte auch helfen“, sagt Rieger. Denn Rieger ergänzt, dass auch die fahrenden Autos ein Problem seien: „Gerade im Berufsverkehr ist hier wegen der Pendler aus Gröbenzell so viel los, dass ständig Wagen auf den Gehweg ausweichen.“

Unterstützung erhalten die Eltern von der CSU: Die hat im Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied ein Halteverbot für den Schul- und Kita-Bereich an der Schussenrieder Straße beantragt.

Das zuständige Kreisverwaltungsreferat reagiert nun: „Da es sich um eine unübersichtliche Stelle handelt, planen wir, ein Halteverbot ohne Zeitzusatz aufzustellen“, kündigt Sprecher Johannes Mayer an. „Die Polizei hat dem bereits zugestimmt.“ Christopher Beschnitt

Auch interessant:

Meistgelesen

Kommentare