Umbau des Anwesens: Hallo stellt das künftige Konzept vor

Neues Konzept für Gut Freiham

Das Gut Freiham mit dem Turm der Kirche Heilig Kreuz.

Bald erstrahlt der Turm der Kirche Heilig Kreuz in neuem Glanz. Außerdem soll eine neue Erschließungsstraße von Osten her gebaut werden, um die derzeitige Zufahrt von der Bodenseestraße zu entlasten. Welche Veränderungen noch anstehen, lesen Sie hier.

Bauzäune umgeben das Gelände. Ein Gerüst verhüllt den Turm der Kirche Heilig Kreuz (großes Foto), in der Kurt Faltlhauser (kl. Foto re.) einst geheiratet hat und seine Kinder getauft wurden. „Das Gelände ist eine einzige Baustelle. Man kann noch nicht mal mehr auf den Friedhof“, sagt der ehemalige bayerische Finanzminister. „Die Edith-Haberland-Wagner-Stiftung hat mir die Pläne für die Instandsetzung des Geländes gezeigt. Die Kirche wird als erstes fertiggestellt.“

Kurt Faltlhauser

Mehr möchte Faltlhauser aber erst mal nicht verraten. Anton Fürst, Vorsitzender des Kulturvereins Freunde Freiham, dafür umso mehr. „Momentan werden der Dachstuhl und das Kirchenschiff renoviert. Vielleicht wird auf dem Turm auch ein Goldkreuz angebracht“, sagt er. „Außerdem wurden neue elektrische Leitungen verlegt.“ Doch nicht nur die Kirche wird von der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung wieder aufpoliert. Auch das Gut steht vor großen Veränderungen.

Laut Fürst wird dort, wo einst schon mal ein Biergarten mit Bedienung war, wieder ein solcher gastronomischer Bereich für Gäste entstehen. „Auf der Westseite des Anwesens entsteht zusätzlich allerdings ein Biergarten mit Selbstbedienung“, sagt Fürst. „Der ehemalige Rinderstall wird eventuell zum Logistikraum für den Gaststättenbetrieb.“

Eine weitaus größere Veränderung stellt allerdings das künftige Straßensystem dar. „Die alte Allee zwischen Bodenseestraße und dem Gut soll verkehrsberuhigt und nur Fußgängern und Radfahrern zugänglich gemacht werden“, erklärt Fürst. „Für Autos und Lieferverkehr soll eine neue Erschließungsstraße von Osten her zum Gut führen. Dort entstehen dann auch Parkplätze.“ Das Freiham-Museum, das sich der Verein so sehr wünscht, entstehe im ehemaligen Getreidelager.

Faltlhauser, dessen Großvater dort bis 1918 Verwalter war und dessen Vater in Freiham aufgewachsen ist, ist zufrieden mit diesen Veränderungen. „Nachdem das Gut in den Fängen eines Betrügers war, können wir uns glücklich schätzen, dass die Stiftung es letztes Jahr gekauft hat“, sagt der 76-Jährige. „Freiham ist mir wichtig. Es ist der Ort meiner Familie. Ich möchte dort beerdigt werden.“ Marie-Anne Hollenz

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