Allachs neue Mitte

Oertelplatz: Baubeginn im Frühjahr

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Im Frühjahr 2017 soll mit dem Bau des Einkaufszentrums (die Visualisierung zeigt einen Vorentwurf), der Tiefgarage und des Bürogebäudes am Oertelplatz begonnen werden. Auch der Bau von 78 Wohnungen in acht Häusern soll laut Bauherr Demos „in Kürze“ starten.

Das Einkaufszentrum soll zum Weihnachtsgeschäft 2018 fertig sein. Auch die ersten Mieter sind bekannt.

Neues zu Allachs neuer Mitte: Die Baugenehmigung für das Einkaufszentrum liegt vor, und einige der ersten Mieter stehen fest. Dazu gehören nach Auskunft von Projektleiterin Christine Fischer vom Bauherrn MOEG die Firmen Edeka, Rossmann und Apollo Optik, außerdem ein Friseur, ein Spielwarenhändler sowie mehrere Mieter aus den Bereichen Gastronomie und Dienstleistung. Für das separat stehende Bürogebäude und die P&R-Anlage steht die Baugenehmigung zwar noch aus. Fischer sagt jedoch, dass die Arbeiten zum Gesamtprojekt im Frühjahr 2017 beginnen sollen. „Wir rechnen damit, dass das Einkaufszentrum zum Weihnachtsshopping 2018 bereits zur Verfügung steht.“

Das Baufeld am Oertelplatz.

Die Tiefgarage des Ladenzen­trums soll rund 330 Stellplätze bieten, dazu kommen unterirdisch 120 P&R-Plätze und im Rahmen der Quartiersplatzgestaltung bis zu 300 Radlstellplätze. In der nördlichen Platzhälfte werden die Verkehrsflächen für Busse, Taxis, Abholverkehr und die Tiefgaragenzufahrt angeordnet. Die andere Hälfte soll frei nutzbare Bereiche bieten. Wichtig sind dem Bezirksausschuss (BA) Allach-Untermenzing auch Sitzgelegenheiten und schattenspendende Großbäume.

Was es nicht geben wird, ist ein zusätzlicher Fußgänger-Eingang zum Einkaufszentrum von Süden her. Der BA hatte dies gefordert, um Nutzern aus Richtung Untermenzing Umwege zu ersparen. Dies sei jedoch „aus verschiedenen Gründen nicht umsetzbar“, sagt Fischer, „insbesondere auf Grund des schlanken Grundstückszuschnitts“. So soll der Zuliefererverkehr im Wesentlichen im Bereich der südlichen Zufahrt von der Hintermeierstraße aus abgewickelt werden und braucht dort entsprechend Raum. „Es ist eben nicht genügend Platz, um allen verständlichen Bedürfnissen jeweils zu 100 Prozent Rechnung tragen zu können“, sagt BA-Chefin Heike Kainz. ul

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