Schulen ringen um Lösung – Ortstermin anberaumt

Chaos vor dem Campus

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Ein allmorgendliches Bild: Wartende Schulbusse blockieren minutenlang die Fahrbahn und den Gehweg im Eingangsbereich des Förderzentrums und der Grundschule.

Zunehmendes Verkehrsaufkommen rund um die Grundschule an der Margarethe-Danzi-Straße und die Mathilde-Eller-Schule belastet zunehmend.

Angst um die Sicherheit ihrer Kinder haben viele Eltern von Schülern der Grundschule an der Margarethe-Danzi-Straße. Spätestens seit Eröffnung der Mathilde-Eller-Schule dort klagen Anwohner über ein zunehmendes Verkehrschaos (Hallo berichtete). Die Schulbusse, mit denen die rund 150 Schüler des neuen Förderzentrums für geistig behinderte Kinder aus der ganzen Stadt nach Nymphenburg gebracht werden, blockieren regelmäßig Straße und Gehweg vor dem Schulcampus und sorgen für Rückstaus, die sich bis ins ganze Viertel ausdehnen können.

Die Leitungen der Grund- und der Förderschule bemühen sich um Abhilfe und sind in Kontakt mit verschiedenen Stellen wie dem Kreisverwaltungsreferat, Elternbeiräten, dem ESV und dem Bezirks­ausschuss. Für Freitag morgen ist ein Ortstermin mit allen Beteiligten anberaumt. „Die Sicherheit der Kinder steht bei uns natürlich an erster Stelle“, sagt Ulrike Stöger, Rektorin der Mathilde-Eller-Schule. Sie betont: „Wir wollen da als Schulcampus eine gemeinsame Linie haben und hoffen, dass sich bald Lösungen im Sinne aller finden werden.“ Geprüft werde unter anderem eine Erweiterung der Aufstellfläche für die Busse. Dafür müssten einige Parkplätze im Eingangsbereich der Schulen etwa zwischen 7.30 und 8.30 Uhr morgens für diesen Zweck reserviert werden.

Außerdem erneuern die Schulen ihre Forderung nach einem Zebrastreifen. Darauf hat die Leiterin der Margarethe-Danzi-Grundschule, Nina Schäfer, schon vor Jahren gedrängt. Bisher wurde dieser Antrag mit Hinweis auf die Tempo 30-Zone und ein zu geringes Verkehrs­aufkommen abgelehnt. Schäfer bemühte sich zudem, den Kindern einen Schulweghelfer zur Seite zu stellen. Allerdings hat sich heuer bisher niemand gefunden, der diese Aufgabe übernehmen möchte.

Stöger ist jedoch optimistisch, dass jetzt Bewegung in die Sache kommt: „Alle sind informiert und interessiert.“ ul

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