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Vier Schülerinnen beurteilen bei „Jugend testet“ Bluetooth-Lautsprecher

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Welcher Lautsprecher ist am besten? Das untersuchen Chiara Thomas (v.li.), Ella Küfner, Catarina Schramm und Emily Enders vom Bertolt-Brecht-Gymnasium.

Pasing - Welcher Lautsprecher klingt dumpf? Welcher klar? Vier Schüler aus dem Bertolt-Brecht-Gymnasium prüfen beim Wettbewerb "Jugend testet" Bluetooth-Lautsprecher

Welcher Bluetooth- Lautsprecher hat den besten Ton? Welcher ist am praktischsten zum Mitnehmen, welcher am besten für eine Party? Und bei welchem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis am besten? Fragen, denen gerade Chiara Thomas (14) aus Hadern, Ella Küfner (15) und Emily Enders (15) aus Pasing sowie Catarina Schramm (14) aus Obermenzing auf den Grund gehen.

Die vier Neuntklässlerinnen des Bertolt-Brecht-Gymnasiums in Pasing machen bei dem Wettbewerb „Jugend testet“ mit. Bei der Aktion, die von Stiftung Warentest ausgeht, testen Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren Produkte und Dienstleistungen und schreiben danach einen Testbericht mit ihren Ergebnissen – ganz wie die professionellen Tester. Davon erfahren haben die Schülerinnen von ihrer Wirtschaftslehrerin, die Versuche führen sie aber selbstständig in ihrer Freizeit durch. Auch das Thema haben sie sich selbst ausgesucht. „Wir hören selbst alle gerne Musik“, sagt Ella Küfner. „Und wir benutzen immer Lautsprecher“, fügt ihre Freundin Catarina Schramm hinzu. Jetzt will die Gruppe sehen, wie gut die Geräte wirklich sind.

Die Tests laufen absolut professionell ab - und machen den Jugendlichen viel Spaß

Die Teilnehmer bei „Jugend testet“ müssen sich die Versuchsprodukte selbst besorgen. Die Schülerinnen überprüfen deshalb ihre eigenen Lautsprecher und die ihrer Eltern im Wert zwischen 20 und 142 Euro. Gewicht, Preis, Akkulaufzeit, Lautstärke und vor allem der Klang sind wichtige Kriterien für die Mädchen. „Und wir haben Blind-Auditions gemacht“, erzählt Ella Küfner. Sie spielten auf allen Lautsprechern sieben Songs aus verschiedenen Stilrichtungen ab, von Pop über Klassik bis hin zu Metall. Danach gab es Punkte für den Klang. „Bei manchen war der Klang klar, bei anderen eher ein bisschen verschwommen“, erzählt Emily Enders. Noch ist der Test nicht ganz abgeschlossen, ein erstes Zwischenfazit gibt es aber schon. „Eigentlich waren alle Lautsprecher ganz gut“, erklärt Chiara Thomas. „Nur eine Box verbindet sich nicht gut mit dem Handy“, sagt Catarina Schramm.

Am Ende schreiben die Schülerinnen einen sechsseitigen Testbericht. Auszüge aus den besten sechs Produkt- und Dienstleistungstestberichten werden auf der Homepage von „Jugend testet“ veröffentlicht. Für die Gewinner gibt es außerdem Geldpreise und pro Team werden zwei Mitglieder zu einer Reise nach Berlin eingeladen. Was die Mädchen mit dem Geldpreis machen würden, wissen sie noch nicht. Eine Idee haben sie aber schon: „Vielleicht könnte man einen Klassenausflug machen, zum Beispiel in den Skyline-Park“, sagt Ella Küfner.

Claudia Schuri

Wer selbst bei „Jugend testet“ mitmachen will, kann sich dazu noch online auf www. jugend-testet.de anmelden. Spätestens bis Mittwoch, 31. Januar, müssen die Testberichte auf der Internetseite hochgeladen werden. Teilnehmen können Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren.

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