Himmlische Pläne

Umbau des Aubinger Pfarrheims startet

Wolfgang Lindner (links) und Klaus Bichlmayer warten gespannt auf die Renovierung des Pfarrheims St. Quirin. Die Garage soll einem breiten Eingang weichen.
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Wolfgang Lindner (links) und Klaus Bichlmayer warten gespannt auf die Renovierung des Pfarrheims St. Quirin. Die Garage soll einem breiten Eingang weichen.

Aubing - Das 60 Jahre alte Aubinger Pfarr­zentrum ist marode, am 2. Mai startet die Renovierung. Die Kirchenverwaltung hat Hallo die Pläne verraten.

Durch die Fenster zieht es, die Toilettenspülung ist regelmäßig kaputt und die Mauern sind feucht. Das mehr als 60 Jahre alte Pfarrheim St. Quirin in Aubing muss dringend saniert werden. Am 2. Mai starten die Bauarbeiten. „Es geht nicht mehr nur um ein paar Kleinigkeiten“, sagt Wolfgang Lindner von der Kirchenverwaltung. Vielmehr wird das Gebäude für 4,5 Millionen Euro komplett umgebaut.

Die beiden Garagen an der Vorderseite des Gebäudes weichen einem breiten und repräsentativen Eingang. „Wenn man von der Kirche kommt, muss man nicht mehr außenrum gehen, um in das Pfarrzentrum zu gelangen“, sagt Lindner. Der große Veranstaltungsraum bekommt mehrere Türen, die auf den Hof führen. An den Saal schließt im Freien ein drei Meter breites Dach an, das die Besucher vor Regen schützen soll. Der gesamte Außenbereich wird grüner. Die Parkplätze wandern in Richtung Kindergarten und Pfarrbüro. Die Jugendgruppen ziehen aus dem Keller in die Mehrzweckräume im Erdgeschoss. „Aus Brandschutzgründen und weil die Decke zu niedrig ist, können sie ihre beiden Räume im Untergeschoss nicht länger nutzen“, erklärt Lindner.

Im November 2019 sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin habe man für die meisten Nutzer des Pfarrheims eine Übergangslösung gefunden, sagt Pfarreisprecher Klaus Bichlmayer: Ein großer Teil der Veranstaltungen findet in der Pfarrei St. Michael in Lochhausen statt, der Kleidermarkt zieht ins Ubo 9 und die Kinderbibelwoche findet in Zelten rund um die Kirche statt. Die Jugendlichen finden im Haus des Roten Kreuzes Unterschlupf. „Es war uns sehr wichtig, möglichst viel zu erhalten. Wenn man eineinhalb Jahre Pause macht, verschwinden viele Dinge“, sagt Lindner. Andreas Schwarzbauer

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