Sieben Tage lang Kultur pur

Stadtteilwoche 2018: Ein abwechslungsreiches Programm für Aubing

Das große Zirkuszelt an der Radolfzeller Straße ist das Zentrum der Stadtteilwoche.
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Das große Zirkuszelt an der Radolfzeller Straße ist das Zentrum der Stadtteilwoche.

Aubing - Kabarett, Musik, Kreativwerkstatt, Gastronomie und vieles mehr: Was alles vom 7. bis 13. Juni geboten ist

Mehr als 150 Vereine, Institutionen und Kreative beteiligen sich von Donnerstag, 7. Juni, bis Mittwoch, 13. Juni, mit 82 Veranstaltungen an der Stadtteilwoche in Aubing. Hauptveranstaltungsort ist das Zirkuszelt auf der Grünanlage an der Altenburg-/Radolfzeller Straße. Dort sorgen vor allem zahlreiche Kabarettisten für Unterhaltung. Musikgruppen aus dem Stadtviertel spielen beim täglichen Feierabend­treff ab 18 Uhr im benachbarten Gastro­zelt. Die Jüngeren kommen in der Kreativwerkstatt im Kinderzelt, beim Mitmach-Zirkus oder beim Auftritt der Comedy-Gruppe „Die Quassler“ auf ihre Kosten.

Aber auch an vielen anderen Orten ist ein buntes Programm geboten: Auf Musik, Theater oder Kleinkunst können sich die Besucher von Schnitzel- und Hendlhaus (Limesstraße 63), Ubo9 (Ubostraße 9) und Bürgersaal am Westkreuz (Friedrichshafener Straße 17) freuen. Das Kulturcafé Sürahi (Brunhamstraße 19a) entführt mit Musik, Tanz und Speisen in den Orient.

Der Vorsitzende des Bezirks­ausschusses, Sebastian Kriesel sagt: „Wir haben so viele kulturelle Angebote, die über das Jahr stattfinden. Jetzt hat man eine einmalige Gelegenheit, vieles kennenzulernen.“ Er selbst freut sich besonders auf seinen Auftritt mit dem Männergesangverein. Das komplette Programm gibt es im Internet unter www.stadtteilwochen-muenchen.de. Andreas Schwarzbauer

Etwas für die Lachmuskeln

Besucher der Stadtteilwoche kommen aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Zahlreiche Kabarettisten geben sich auf dem Festplatz die Ehre. Den Auftakt macht am Donnerstag, 7. Juni, ab 19.30 Uhr Stephan Zinner (Foto: Schneider-Press) mit seinem Programm „Relativ Simpel“. Es folgen Kabarettabende mit den WC-Perlen-Klofrauen (9. Juni), der Couplet AG und den Tanngrindler Musikanten (10. Juni), den drei Haxn (11. Juni), Franziska Wanninger (12. Juni) sowie Martin Frank (13. Juni). Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

Nacht des Erinnerns im NS-Lager

Bei einer Lese- und Erzählnacht auf dem Gelände an der Ehrenbürgstraße 9 am Freitag, 8. Juni, bieten Zeitzeugentexte einen Einblick in das Leben in dem ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager. Ab 19.30 Uhr geht es nicht nur um die NS-Vergangenheit des Areals, sondern auch um die aktuelle Nutzung und die weitere Entwicklung. Außerdem eröffnen die ansässigen Künstler einen „Weg des Erinnerns“ mit Skulpturen und Installationen.

Feuerwehr feiert 140. Geburtstag

Die Freiwillige Feuerwehr Langwied-Lochhausen feiert ihren 140. Geburtstag. Am Samstag, 9. Juni, spielen ab 17 Uhr die Original Alpencasanova im Festzelt beim Gerätehaus an der Berglwiesenstraße 135. Am Sonntag, 10. Juni, findet ab 7.30 Uhr ein Weißwurstfrühstück statt, um 9.30 Uhr startet ein Festzug durch Langwied. Nach einem Festgottesdienst spielt ab 12 Uhr die Würmtaler Blasmusik.

Rundgänge durch das Stadtviertel

Bei sieben Führungen können die Teilnehmer viel Neues erfahren: Sie können das ehemalige Gelände der Internationalen Schlafwagen-Gesellschaft (8. und 9. Juni) besichtigen, Spaziergänge durch die Grünzüge zwischen Westkreuz, Neuaubing und Freiham machen (9. und 11. Juni), Gut Freiham erkunden (9. und 10.Juni) oder den Aubinger Geschichtspfad kennenlernen (12. Juni).

Konzert eines Gemeinschaftschors

Mehrere Konzerte finden in den Kirchen des Stadtteils statt. Die Pfarrei St. Konrad (Freienfelsstraße 5) lädt diesmal zu zwei musikalischen Veranstaltungen ein. Am Sonntag, 10. Juni, findet um 18 Uhr ein Chor- und Orgelkonzert in der Pfarrkirche St. Konrad statt. Zu diesem Projekt hat sich eine Chorgemeinschaft aus den Pfarrgemeinden St. Lukas, St. Konrad, St. Quirin und der evangelischen Adventsgemeinde zusammengefunden. Als Gastchor reist der Kirchenchor der Pfarrei St. Anna in aus Wien an, den Péter Szeles, Kirchenmusiker der Pfarrei St. Konrad, vor 10 Jahren selbst mitgegründet und aufgebaut hat.

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