„Typisch münchnerisches Viertel“

Wettbewerb entschieden: Das ist in Freiham geplant

So könnte es bald in den Straßen des neuen Stadtteils aussehen.
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So könnte es bald in den Straßen des neuen Stadtteils aussehen.

Freiham - Möglichst viele Menschen unterbringen und gleichzeitig viele Freiflächen erhalten: Jetzt steht fest, wie der neue Stadtteil zukünftig aussehen wird.

Freiham - Jetzt steht fest, wie der zweite Teil des neuen Stadtteils Freiham aussehen wird: Eine Jury hat sich bei dem Architektenwettbewerb für den Entwurf der Architekturbüros Hild und K Architekten, Sergison Bates architects, von Ballmoos Kurcker Architekten und Vulkan Landschaftsarchitekten entschieden. 

Folgende Entwürfe standen zur Auswahl.

„Dieser Entwurf hatte mit die höchste Dichte, bei der geringsten versiegelten Fläche“, erklärte der Jury-Vorsitzende Thomas Jocher. Er sei „eine kraftvolle Antwort“ auf die Frage, wie man möglichst viele Menschen unterbringen und gleichzeitig viele Frei­flächen erhalten könne. Es entstehen mehrere Schulen, öffentliche Einrichtungen und bis zu 7000 Wohnungen – und damit noch einmal 2000 mehr als anfangs geplant. Den Architekten war es wichtig, einen „typisch münchner­ischen, alltäglichen Stadtteil“ zu entwerfen. Die Wohnungen und sind in zwischen 60 und 150 Meter großen Blocks mit maximal acht Stockwerken untergebracht. „Die höchsten Häuser stehen am Parkrand“, erklärte Architekt Bruno Krucker. „Dadurch haben wir eine klare Grenze zum Grünraum.“ 

So sieht das zukünftige Viertel im Modell aus.

Der rund 58 Hektar große Park ist am Rande der Autobahn angeordnet. Zu den Wohnblöcken gehören Kinderbetreuungseinrichtungen, halboffene Innenhöfe und zahlreiche kleinere Plätze, bei denen sich die Architekten an bestehenden Münchner Plätzen orientieren. „Wir haben zum Beispiel dreieckige Plätze wie den Helmut-Fischer-Platz in Schwabing eingeplant“, so Krucker. In rund zehn Prozent der Gebäude gibt es im Erdgeschoss Geschäfte oder Dienstleistungsangebote. Ansonsten sind unten Hochparterre-Wohnungen geplant. Die Hauptverkehrsstraße ist die Aubinger Allee, dort ist auch das Gewerbe vorgesehen. Die Architekten haben eine weitere Nord-Süd-Verbindung geplant, die aber keine Konkurrenz zur Aubinger Allee sein soll. Zudem werden Mobilitätsstationen für Carsharing eingerichtet. cla

Der Entwurf ist bis Freitag, 4. Mai, jeweils montags bis freitags von 7.30 bis 18 Uhr, im Gesundheitszentrum Freiham, Hans-Stützle-Straße 20, zu sehen.

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